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Dienstag, 21 September 2021
Start-Anzeige-Gesundheit & WellnessDer Partnerpass - die „kleine Patientenverfügung“ für die Geldbörse

Der Partnerpass – die „kleine Patientenverfügung“ für die Geldbörse

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Regensburg – Jeder sollte eine Patientenverfügung besitzen, ist die Empfehlung der Ärzte, von Sozialverbänden, Versicherungen. Mit einer Patientenverfügung kann man im Notfall wichtige Entscheidungsbefugnisse auf eine Person des Vertrauens übertragen. Das Problem: Niemand hat diese wichtigen Dokumente für den Fall des Falles immer dabei. Zudem haben viele Menschen, besonders junge, keine Patientenverfügung, weil sie sich nicht gerne mit extremen Aussagen wie lebensverlängernde Maßnahmen oder Einweisung ins Heim, bzw. Bestellung eines Betreuers befassen wollen. Sie möchten in einer Notsituation lediglich ihren Partner im Krankenhaus besuchen und mit dem Arzt über dessen Zustand sprechen. Der Partner-Pass bietet hier einen sinnvollen Kompromiss. Über 18.000 Deutsche besitzen diese „kleine Patientenverfügung im Geldbörsenformat“ bereits. Vom Berliner Gesundheitssenator und auch von der Gewerkschaft der Polizei wurde der auf reißfestem Dokumentenpapier gedruckte Ausweis empfohlen.

Mit dem Partnerpass, können sich volljährige Personen im Notfall bei Geschäften des täglichen Lebens oder auch bei längerer Abwesenheit wie z.B. im Urlaub gegenseitig unbürokratisch und schnell helfen. Auch das jederzeitige Besuchsrecht im Krankenhaus und ärztliche Informationen kann man damit erhalten. Die Wirkung des Dokuments reicht bis hin zur Einwilligung zur Aufhebung der ärztlichen Schweigepflicht. Der Partnerpass sagt klar aus: Ich habe eine Vertrauensperson, der ich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch bestimmte Rechte übertragen habe.

Ich habe mit vielen Menschen gesprochen. Viele besonders junge Leute, haben keine Patientenverfügung, weil diese ihnen zu weitreichend ist. Ihnen genügt, wenn ihr Partner sie im Notfall im Krankenhaus besuchen darf und der Arzt Auskunft über den Gesundheitszustand erteilen darf“, sagt Erfinder, Entwickler und Vertreiber des Partner-Passes Wolfgang Kerscher. (Hotline für Fragen zu dem Thema: 0941-71445.)

Auch für Ehepaare wichtig!

Auch für verheiratete Paare macht das kleine Dokument Sinn.  Was kaum bekannt ist: Laut BGB gilt die Schweigepflicht für Ärzte

und Krankenhauspersonal generell auch bei Ehepaaren, wenn keine schriftliche Aufhebung derselben vorhanden ist.

So einfach funktioniert der Partner-Pass: Jeder der beiden Partner füllt einen Pass aus. Mit der gegenseitigen Unterschrift sowie Personalausweisnummern und einem gemeinsamen Passfoto beider Personen (muss nicht biometrisch sein und kann somit mit dem Handy erstellt werden) ist der Partner-Pass zehn Jahre gültig. Der Partner-Pass benötigt keine weitere Beglaubigung und kann jederzeit auch einseitig widerrufen werden; wird ein Pass vernichtet, so ist der zweite ebenfalls wertlos.

„Unabhängig vom Partner-Pass kann jeder Einzelne zusätzlich eine umfassendere Patientenverfügung für sich selbst besitzen oder erstellen. Für viele Lebensbereiche erfüllt der Partner-Pass in Geldbörsengröße jedoch den gewünschten Zweck. Deswegen empfahlen ihn auch sowohl der Berliner Gesundheitssenator als auch die Gewerkschaft der Polizei“   Weitere Informationen und Möglichkeit zur Bestellung des Partnerpasses gibt es im Internet unter www.partner-pass.de

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