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Dienstag, 6 Dezember 2022
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Mit dem Sparschwein durch die Krise

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2020 legten die Deutschen mehr als bisher auf die hohe Kante

Macht Corona den Geldbeutel leer? Nicht unbedingt. Zwar mussten seit Beginn der Krise viele Menschen finanzielle Einbußen hinnehmen, gleichzeitig wurde 2020 aber auch mehr gespart als im Vorjahr. Durch ausgefallene Urlaubsreisen und die Schließung von Geschäften und Gaststätten stieg die deutsche Jahres-Sparquote von 10,9 % auf 11,9%. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR). Die Deutschen gehören ohnehin zu den „sparsamsten“ EU-Bürgern, nur die Luxemburger horten noch mehr.

Einer der Gründe für das Sparverhalten der Bundesbürger mag der in Deutschland gut gepflegte Weltspartag sein: Ende Oktober bringen Kinder ihre vollen Sparschweine zur Bank und erhalten als Dank dafür ein kleines Präsent. So sollen sie lernen, dass das eigene Taschengeld nicht gleich nach dem Erhalt in Spielzeug & Co. investiert werden muss, sondern auch auf die hohe Kante gelegt werden kann.

Begonnen hat die Tradition des Weltspartags in Folge der Währungskrise nach dem ersten Weltkrieg: Nicht selten horteten die Menschen damals ihr Geld noch „unter der Matratze“, deshalb trafen sich 1924 beim Internationalen Sparkassenkongress in Mailand Vertreter aus 27 Ländern, um eine gemeinsame Interessenvertretung zu gründen und das Sparen populärer zu machen.

Dabei erfanden sie den Weltspartag, welcher seit 1925 immer in der letzten Oktoberwoche stattfindet. Wenn sich auch seit der Premiere dieses Tages Sparformen und vor allem Zinsniveaus verändert haben mögen, blieben zwei Dinge doch konstant: Zum einen schadet es nie, finanzielle Reserven zu haben. Zum anderen gilt gerade im Corona-Jahr 2020 nach wie vor die simple Wahrheit: Was man nicht hat, kann man nicht anlegen.

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