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Mittwoch, 20 Januar 2021
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2020 sind Geschenkgutscheine mehr als nur „sinnvoll“

Im Lauf der letzten Jahre hat sich das Image von Geschenkgutscheinen bereits gewandelt – galten sie zunächst in vielen Köpfen als „einfallsloses“ Last-Minute-Präsent, sind sie inzwischen salonfähiger geworden, da sie meist eine gewisse Richtung vorgeben, die letzte Wahl aber dem Beschenkten überlassen. Im Jahr 2020 sind Gutscheine geradezu ein perfektes Geschenk, z.B. um nach dem Lockdown bei Touren und Freizeitaktivitäten wieder gemeinsam etwas zu erleben oder sich anderweitig etwas zu gönnen.

Rein rechtlich gelten Gutscheine als „kleines Inhaberpapier gemäß § 807 BGB“. Das Grundprinzip: Das ausstellende Unternehmen erhält jetzt die Bezahlung für eine später zu erbringende Leistung. Mit „später“ ist jedoch kein unbegrenzter Zeitraum gemeint. Gutscheine sind grundsätzlich drei Jahre lang gültig – jeweils gerechnet ab dem Ende des Ausstellungsjahres.

Auch kürzere Fristen sind möglich, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen – wenn der Gutschein z.B. für eine Dienstleistung ausgestellt wird, welche nach gewisser Zeit wegen steigender Lohnkosten nicht mehr für den kalkulierten Preis durchführbar wäre. Ein Recht, sich den Gegenwert in bar auszahlen zu lassen, besteht übrigens nicht – nur wenn der Gutschein auf ein bestimmtes, nicht mehr erhältliches Produkt ausgestellt wurde, hat der Beschenkte diesbezüglich gute Karten.

Ein Gutschein erspart zudem in vielen Fällen die große Grübelei. Denn üblicherweise verschenkt man ein Präsent, welches zwar eine gewisse „Größe“ hat, den genauen „Inhalt“ bestimmt aber der Beschenkte. Das gilt zumindest für viele Gutscheine, die im Einzelhandel erhältlich sind.

Bei Varianten, die auf bestimmte Dienstleistungen oder Angebote ausgestellt wurden (z.B. Candlelight-Dinner, Massagen, Kletterkurse), hat der Gutscheinempfänger weniger Wahlmöglichkeiten – aber deshalb nicht zwingend weniger Freude. Solche „Präsente für später“ erfordern natürlich, dass man die Vorlieben halbwegs gut kennt − für Menschen mit panischer Höhenangst ist z.B. ein Gutschein für einen Fallschirmsprung nicht wirklich geeignet.

Im Corona-Jahr 2020 sind Geschenkgutscheine noch in anderer Hinsicht sinnvoll: Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Bars & Co. dürfen zur Zeit nicht wie gewohnt Gäste empfangen, haben aber nach wie vor laufende Ausgaben. Mit einem Gutschein hilft man Veranstaltern und Gastronomen über finanzielle „Durststrecken“ und kann mit für den Erhalt eines Lieblingslokals oder der Kleinkunstbühne ums Eck sorgen.

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