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Sonntag, 5 Februar 2023
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Wenn der eigene Job „der Hammer“ ist

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Metallbauer (m/w/d)

Der Berufsname klingt ein bisschen so, als würde man ständig nur „hartes Zeug“ bearbeiten – teilweise trifft das natürlich zu, doch in Wirklichkeit ist der Job als Metallbauer (m/w/d) noch wesentlich vielfältiger. Während alle Lehrlinge in den ersten zwei Jahren ähnliche Inhalte in ihren Betrieben und in der Berufsschule vermittelt bekommen, können sie sich zum dritten Lehrjahr auf eine von drei Fachrichtungen spezialisieren: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau. In allen Bereichen kommen sowohl reine Handarbeit als auch computer- bzw. maschinengestützte Techniken zum Einsatz.

Köpfchen statt Muskeln

Beim Herstellen, Prüfen, Instandsetzen und Montieren helfen heute modernste Geräte. Egal, ob es um Fenster, Türen, Treppen, geschweißte Stahlkonstruktionen, LKW-Aufbauten oder gar kunstvolle Metall-Arbeiten geht: Zahlreiche Innovationen machen mittlerweile die pure Muskelkraft relativ unwichtig und sorgen dafür, dass verstärkt Köpfchen gefragt ist. Immer öfter starten auch junge Frauen ihre Zukunft bei den Metallbauern.

Logo Metallhandwerk

Drei Fachrichtungen – drei Chancen

Natürlich kommt die Praxis bzw. handwerkliche Arbeit nicht zu kurz: Im Bereich „Konstruktionstechnik” fertigt man Fenster, Türen und Tore aus verschiedenen Materialien und richtet Podeste, Treppen und Hallen ein. Künstlerisches Fingerspitzengefühl ist in der „Metallgestaltung” besonders gefragt, wo mit Schmiedeeisen, Bronze und Kupfer Produkte oder Kunstwerke erstellt oder restauriert werden. Auf individuelle Lösungen im Großformat kommt es im Fachbereich „Nutzfahrzeugbau” an. Metallbauer arbeiten hier an Maschinen, welche oft starken Belastungen ausgesetzt sind – vom Silofahrzeug bis zum Spezialsattelaufleger für Schwerguttransporte.

In der dreieinhalbjährigen Ausbildung liegen weitere Themenschwerpunkte auf dem Arbeits- und Tarifrecht, Umweltschutz, Qualitätsmanagement und Elektrotechnik. Speziell in der Konstruktionstechnik und im Nutzfahrzeugbau werden teilweise auch die Bereiche Hydraulik und Pneumatik sowie Karosserie- und Rahmenbau behandelt. Die Gehälter für Auszubildende sind zwischen 550 Euro im ersten Lehrjahr und 721 Euro im letzten Lehrjahr angesiedelt.

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