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Freitag, 17 Mai 2024
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Mit Schatzi zur Tagung

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Immer öfter vermischen sich Business-Events und Freizeitvergnügen

Es gibt einen Trend, welchen die Branche der (Business-)Eventveranstalter deutlich spürt: In Firmen wird genauer überlegt, ob man Mitarbeiter zu Tagungen, Fortbildungen & Co. schickt oder ob nicht auch eine Videokonferenz „reichen“ würde. Die Studie „Future Meeting Space“ belegte diese Entwicklung repräsentativ (wir berichteten in der Ausgabe vom 12.3.2024), bei den Befragungen gaben die Teilnehmer aber auch an, dass dem persönlichen Treffen vor Ort nach wie vor eine besondere Bedeutung zukommt – gerade wenn es um die „Inspiration“ für neue Themen, Konzepte und Strategien geht.

Ein weiterer Trend: Wenn Mitarbeiter aus geschäftlichen Gründen auf Reisen gehen, geschieht das immer öfter gleich für mehrere Tage. In Verbindung damit existiert gerade bei jüngeren Berufstätigen der Wunsch, am Ort des Business-Events ins örtliche Kultur- bzw. Partyleben eintauchen zu können. Mit anderen Worten: Die Grenzen zwischen Geschäftsreise und Freizeitaktivität verschwimmen immer stärker: Nach der Tagung möchte so mancher noch das Museum oder die Therme vor Ort besuchen oder einfach mit Kollegen „die Nacht zum Tag machen“. Sofern Betreiber von Eventlocations nicht alle Facetten in ihren eigenen Räumlichkeiten abdecken können, sollten sie sich stärker mit anderen Anbietern vor Ort vernetzen. Im Optimalfall werden z.B. dem Gast eines Fachsymposiums Ausgehmöglichkeiten, anstehende Kulturevents oder Sehenswürdigkeiten in der Nähe empfohlen. Gleichzeitig muss das Thema Mobilität stärker in den Fokus gerückt werden. Wenn der Veranstaltungsort nicht die ÖPNV-Haltestelle direkt vor der Tür hat, empfiehlt sich für manchen Betreiber eine Investition in die laut Studie zunehmend wichtige „Mikromobilität“ – das kann z.B. eine Anschaffung von Leihrädern oder Elektrorollern sein, mit denen Eventteilnehmer unkompliziert auf Sightseeingtour gehen können. Unter Umständen lässt sich in diesem Bereich auch mit bereits vor Ort aktiven Anbietern kooperieren.

Ein Schlagwort in der Branche ist „Bleisure Travel“ – eine Wortmixtur aus „Business“ und „Leisure“ (Freizeit). Der Begriff umschreibt den Trend, auf Reisen geschäftliche Zwecke mit privaten Interessen zu mischen. Das kann zum Beispiel heißen, dass ein Trip zu einer Tagung, die von Mittwoch bis Freitag dauert, noch um zwei Wochenendtage (zum Freizeitvergnügen) verlängert wird. Laut einer 2023 von MMGY Global erstellten Studie haben rund 50 Prozent der Befragten mindestens schon einmal geschäftlich bedingte Reisen derartig erweitert – Tendenz steigend. Interessanter Fakt: 66 Prozent der Studienteilnehmer wollen bei einem zukünftigen „Bleisure-Travel-Trip“ ihre Partner mitnehmen. Somit braucht es vor Ort auch attraktive Angebote, welche die Begleitungen wahrnehmen können, während ihre Lebensgefährten im Business-Event weilen. Dass sich „Schatzi“ hier für mehrere Stunden mit in ein Fachsymposium setzt, obwohl er/sie kein eigenes Interesse für das jeweilige Thema hegt, wäre schon ein ziemlich großer Liebesbeweis…

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