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Dienstag, 21 September 2021
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Zentral wohnen in der historischen Altstadt

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Gerberhöfe bezugsfertig

Wohnraum ist knapp. Und das nicht nur in Ballungsgebieten, sondern auch in Neumarkt. Dieser Umstand beschert der regionalen Baubranche volle Auftragsbücher. Wer derzeit mit offenen Augen durch Neumarkt geht, stellt fest, dass vielerorts Wohnblocks wie Pilze aus dem Boden schießen. Auch im Herzen von Neumarkt sorgt ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit dem Namen „Gerberhöfe“ für Aufmerksamkeit. Der Name ist eine Hommage an die einstige Nutzungsweise, denn hier befand sich bis in die 80er-Jahre ein Zentrum für Gerbereien.

Altstadt-Ensemble

Archivfoto: Susanne Weigl

Nachdem zwischen Kastengasse 32-34 und Oberer Marktstraße 35-36 das seinerzeit marode Bestandsgebäude der Abrissbirne zum Opfer fiel, hat sich viel getan. Dort sind auf der geschichtsträchtigen Grundstücksfläche von 1.390 Quadratmetern die „Gerberhöfe“ entstanden. Insgesamt 26 attraktive Wohnungen, vor allem im Zwei- und Drei-Zimmer-Segment, sowie ein Ladengeschäft mit 283 Quadratmetern prägen nun das Stadtbild mit. Insbesondere der goldene Giebel über zwei Stockwerke sticht dem Betrachter sofort ins Auge. Gekrönt wird das Haus von der restaurierten Wetterfahne mit der Jahreszahl des Vorgängerbaus.

Neben barrierefreien Erschließungen verfügen alle Objekte entweder über eine Terrasse bzw. Dachterrasse und/oder einen Balkon. Fußbodenheizung, dezentrale Lüftungsanlage, eine interessante Raumaufteilung sowie ein begrünter Innenhof mit zum Teil altem Baumbestand gehören zum hochwertigen Standard der Wohnanlage. Geparkt wird in der hauseigenen Tiefgarage mit 26 Stellplätzen. Die Zufahrt, im markanten Rot gehalten, erfolgt über die Kastengasse. Die ersten Wohnungen in der Kastengasse wurden bereits im September 2020 bezogen.

v.l. Projektleiter Robert Kaschke, Architekt Johannes Berschneider, Bauherr Christian Recht und Makler Markus Rätzer. Archivfoto: Susanne Weigl

„Das Ensemble soll kein innerstädtischer Fremdkörper werden, sondern den Altstadtcharakter stärken“, betonte einst Johannes Berschneider vom beauftragten Architekturbüro Berschneider + Berschneider aus Pilsach. Deshalb gab es vorab intensive Gespräche mit dem Stadtplanungsamt und der Denkmalschutzbehörde. Das Aussehen der einzelnen Parzellen mit ihrer Struktur sollte erhalten bleiben. Dacheindeckung, Putzoberfläche sowie Fenster wurden der Umgebung angepasst. Aus statischen Gesichtspunkten musste der dominante Treppengiebel entlang der Oberen Marktstraße jedoch weichen.

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