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Samstag, 1 Oktober 2022
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Umweltschutz beginnt schon bei der Küchenplanung

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Geschickte Materialwahl schont Ressourcen

djd/ub

„Was wären Sie bereit zu ändern, um Umwelt und Klima zu schützen?“ Das wollte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer Umfrage von den Menschen in Deutschland wissen. Das Ergebnis, veröffentlicht auf dem Onlineportal Statista: Rund 81 Prozent der Befragten würden im Haushalt Energie sparen, drei Viertel würden saisonale und regionale Produkte kaufen. Aber auch bei der Einrichtung der eigenen vier Wände und insbesondere der Küche können im Hinblick auf Nachhaltigkeit bereits Weichen gestellt werden.

Umweltverträgliche Materialien

„Bei der Planung der Küche lässt sich einiges für den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen tun. Zum Beispiel, indem man darauf achtet, dass die Küchenmöbel aus Holz und Holzwerkstoffen produziert werden, welche aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen“, erklärt Marko Steinmeier von KüchenTreff, einer Einkaufsgemeinschaft von mehr als 400 inhabergeführten Küchenstudios und Fachmärkten in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Möbel aus schadstofffreier Produktion seien etwa mit dem FSC-Siegel gekennzeichnet. Auch beim Material für Küchenspülen geht es umweltschonend: In Bezug auf Recyclingfähigkeit und Lebensdauer seien beispielsweise Edelstahl und Keramik sehr nachhaltige Werkstoffe. Der Markt bietet schon vereinzelte Modelle, welche bis zu 99 Prozent aus natürlichen, nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen hergestellt wurden. Für den Kauf von Spülmaschine, Kühlschrank und Co. rät der Fachmann: „Am besten wählt man Elektrogeräte, die nachhaltig produziert werden.“ Zu erkennen seien diese beispielsweise am Umweltsiegel „Blauer Engel“.

Durchdacht einkaufen, Müll sparen

Dass in Deutschen Küchen viel Plastikmüll anfällt, dürfte den meisten Bundesbürgern bereits aufgefallen sein. Diese Menge lässt sich reduzieren, indem man z.B. unverpacktes Gemüse und Obst wählt – Supermärkte, Bauernmärkte oder Hofläden bieten hier durchaus eine Auswahl, welche mit eigens mitgebrachten, wiederverwendbaren Behältnissen sicher den Weg in die heimische Küche finden kann. Sortimente, welche sich auch auf andere Lebensmittelbereiche erstrecken, bieten sogenannte Unverpackt-Läden – diese sind jedoch aktuell noch häufiger in den Ballungsräumen als im ländlichen Raum zu finden.

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