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Samstag, 24 Juli 2021
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Die Baubranche in der Region boomt

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Zahl der Baugenehmigungen steigt auf Höchststand seit 2016

dpa

Trotz der Corona-Pandemie haben die deutschen Bauämter im vergangenen Jahr deutlich mehr Wohnungen genehmigt. Die Zahl stieg im Vergleich zu 2019 um 2,2 Prozent auf 368.400, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Darin sind sowohl Bewilligungen für den Bau neuer Gebäude als auch Baumaßnahmen an bestehenden enthalten. Mehr genehmigte Wohnungen als 2020 habe es seit der Jahrtausendwende nur 2016 gegeben (375.400), erklärten die Wiesbaden Statistiker. Auch ein kräftiger Dämpfer im vergangenen Dezember (minus 11 Prozent) konnte den Aufwärtstrend im Gesamtjahr nicht stoppen.

Im vergangenen Jahr wurden demnach in neu zu errichtenden Wohngebäuden rund 320.200 Wohnungen genehmigt – 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders gefragt waren Zweifamilienhäuser, wo es sprunghafte Zuwächse bei den Bewilligungen gab (plus 20,5 Prozent). Die Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser wuchsen um 2,4 Prozent, die für Mehrfamilienhäuser nur leicht um 0,4 Prozent.„Der Trend stimmt, aber die Dynamik flacht zu sehr ab“, kommentierte Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. So habe der Anstieg der Baugenehmigungen 2019 noch bei 4 Prozent gelegen. „Um das bezahlbare Wohnen in Deutschland wirklich voranzubringen, ist ein stärkerer und dauerhafter Schub bei den Baugenehmigungen notwendig.“

Baugenehmigungen sind ein wichtiger Indikator für den Neubau im Kampf gegen die Wohnungsnot in vielen Städten. Viele Wohnungen werden genehmigt, aber noch nicht gebaut, etwa weil Handwerker und Baufirmen im Immobilienboom überlastet sind. Daher übersteigt die Zahl der Baugenehmigungen bei weitem die der fertiggestellten Gebäude. „Die Corona-Pandemie habe die Nachfrage nach Wohnraum nicht gebremst“, sagte Tim Lorenz, Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. „Sie hat uns gezeigt, wie wichtig die eigenen vier Wände sind – schließlich spielt sich fast alles zu Hause ab.“ Bei den für die breite Bevölkerung wichtigen Genehmigungen von Mehrfamilienhäusern habe es aber kaum Zuwächse gegeben.

„Der Anstieg der Baugenehmigungen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass man gerade in Ballungsgebieten weit entfernt sei vom Neubaubedarf“, sagte Andreas Ibel, Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen. „Baugenehmigungen müssen vor allem dort schnell erteilt werden, wo bezahlbarer Wohnraum dringend gebraucht wird, und das sind die Ballungsräume. Ibel fordert zudem, dass die Politik in der Corona-Krise einen stärkeren Fokus auf die Innenstädte legen solle. „Wenn wir auch in Zukunft attraktive und lebendige Innenstädte wollen, müssen wir das Wohnen dort leichter ermöglichen.“

Eine Ausbildung im Baugewerbe hat Zukunft!

Foto: Hands off my tags! Michael Gaida/pixabay.com

Die Baubranche gehört mit zu den größten Gewerben in Deutschland und bietet eine Vielzahl an Jobs und Ausbildungsmöglichkeiten. Von der Planung und Vorbereitung über die Baumaßnahmen, hin zur Installation kannst Du mit einer Ausbildung im Baugewerbe am Entstehungsprozess zukünftiger Häuser, Brücken, Tunnel oder Kanäle mitwirken. Als Geomatiker oder Vermessungstechniker begehst Du mögliche Bauflächen, vermisst sie und lieferst die Geodaten an Bauingenieure und Architekten. Die Planung kannst Du ebenfalls aktiv mitgestalten. Wenn Du schon immer gut mit dem Bleistift umgehen konntest und bereits die eine oder andere Skizze aus Deiner vollen Schreibtisch-Schublade schaut, empfiehlt sich die Ausbildung als Bauzeichner.

Ab dem ersten Spatenstich kannst Du mit einer Ausbildung zum Beton-/Stahlbetonbauer, Straßenbauer oder Maurer fleißig werden. Wenn Du dich etwas spezialisieren möchtest, dann kannst Du eine Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter, Wasser- oder Kanalbauer beginnen. Dort begibst Du Dich dann tief ins Berggestein oder aber einige Meter unter den Wasserspiegel. Bagger und Kipplader mit Hunderten PS, die Tonnen an Geröll und Erde bewegen, hast Du während und nach Deiner Ausbildung als Baugeräteführer im Griff.

Mit einer Ausbildung im Baugewerbe ergreifst Du einen Beruf, bei dem Du etwas ganz Konkretes in die Hand nehmen kannst. Es ist egal, ob Du dafür aus dem Büro arbeitest, die Schaufel in die Hand nimmst oder aber Tonnen von Erde mit einem Bagger wegschaufelst. Am Ende jedes Arbeitstags und am Ende der Projekte siehst Du, was Du geschafft hast.

Du kannst dich bei Baufirmen für den Hoch- und Tiefbau, den Hausbau, bei Laboren und vielen mittelständischen Unternehmen überall in Deutschland bewerben. Vielleicht wirst Du ja auch schon während deiner Ausbildung im Baugewerbe Teil eines großen und bekannten Projekts!

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