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Dienstag, 17 Mai 2022
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Das muss „kacheln“…

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Wie Kachelöfen bei guter Planung (heilende) Atmosphäre schaffen

Die Zeiten, in denen Kachelöfen in Oberpfälzer Häusern quasi die einzige Möglichkeit waren, Räume zu beheizen, sind zwar längst vorbei. Dennoch ist ein solcher Wärmelieferant auch in der Gegenwart noch eine gute Möglichkeit, Stellen zu schaffen, welche zugleich Rückzugsorte, „Treffpunkte“ und ästhetische Hinkucker sein können. In Deutschland existieren aktuell rund elf Millionen Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen und Grundöfen – die Atmosphäre, welche solche Einrichtungen im Raum verbreiten können, wirkt auf viele Menschen entschleunigend. Studien zeigen, dass sich Kachelofenbesitzer zufriedener und glücklicher fühlen als Menschen ohne Kachelofen. Die von den Feuerstellen ausgehende Wärme kann zudem positiv auf Hausbewohner mit Muskel- oder Gelenkschmerzen wirken – und selbst wenn der Ofen gerade nicht in Betrieb ist, speichern daran verbaute Keramikelemente langwellige Infrarotwärme und strahlen diese in die „gute Stube“ ab. Erkältungssymptome aber auch Beschwerden im Nasen- und Ohrenbereich können so „sanft“ gelindert werden. Um diese Wirkungen maximal nutzen zu können, ist jedoch eine genaue Vorplanung nötig. Nicht jeder Standort im Haus ist für einen Kachelofen geeignet oder lässt die Umsetzung der aktuellen Verordnungen für den Bau solcher Feuerstätten zu. Der Fachmann berät Interessenten nicht nur, wo der Ofen am besten platziert werden sollte, sondern kann auch einschätzen, wo er am besten seine Wirkung entfalten kann – sowohl in ästhetischer als auch z.B. in gesundheitlicher Hinsicht.

Ein besonders wichtiges Element der Feuerstätten ist die sogenannte Ofenkeramik. Sie verleiht den Einrichtungen und letztendlich auch dem gesamten Umfeld eine besondere Ausstrahlung. Hochwertige Ofenkeramik wird von Manufakturen in traditioneller Handwerks-Arbeit gefertigt: In jeder einzelnen Kachel stecken dabei langjähriges Know-how, Fingerfertigkeit und Kreativität. Naturmaterialien wie Ton, Schamotte und Wasser sind die wichtigsten „Zutaten“ für die Herstellung. Damit formen die Spezialisten in mehreren Arbeitsschritten individuelle Schmuckstücke. Auf Wunsch können diese mit speziellen Dekoren versehen oder auf Maß geschliffen werden. Die Schönheit der Ofenkeramik bleibt dank der Glasuren lange erhalten – sie lassen das Material unempfindlich gegen Staub, Schmutz und Berührungen werden. Außerdem sorgen sie dafür, dass die Keramik sehr pflegeleicht ist: Es reicht, die „Haut“ des Ofens ab und zu mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Auch Kombinationen mit anderen Materialien wie z.B. Lehm, Putz, Edelstahl oder Glas sind möglich. Gerade an einem gut geplanten und kompetent umgesetzten Kachelofen kann man oft beobachten, dass sich die Hausbewohner regelmäßig darum scharen − wie zu Zeiten, in denen solche Öfen die einzigen Wärmequellen in den Stuben waren.

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