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Freitag, 5 März 2021
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Was tun, wenn‘s „kracht“?

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Richtiges Verhalten beim Verkehrsunfall

Ein kurzer Blick über die Schulter, weil das Kind auf dem Rücksitz weint oder ein plötzlich ausscherendes Fahrzeug zu spät bemerkt wurde – ein Unfall ist schnell passiert. Es ist nur allzu menschlich, nach der ersten Schrecksekunde einen Schuldigen suchen zu wollen – dies oder gar laute Streitereien unter den Beteiligten führen aber oft dazu, dass man wichtige Dinge für die spätere Schadensregulierung vergisst.

Voraussetzung für die Übernahme durch Versicherungen ist unter anderem eine sorgfältige Unfalldokumentation. Auch bei kleineren Schäden sollte die Polizei informiert werden – bei Verletzten am Unfallort haben natürlich Erste-Hilfe-Maßnahmen und das Verständigen des Rettungsdienstes Priorität. Nach der Absicherung der Unfallstelle gilt es dann, die Lage samt möglicher „Beweise“ zu dokumentieren. Es empfiehlt sich, Fotos und eine Skizze vom Ort zu machen, um später den genauen Hergang schildern zu können. Amtliche Kennzeichen, die Namen der Unfallgegner und deren Versicherungen müssen notiert werden, ebenso die Namen und Anschriften von Zeugen.

Ein unabhängiger Sachverständiger kann bei der Abwicklung des Schadens unterstützen. Bei einem Verkehrsunfall können jedoch auch Kosten entstehen, die nur indirekt etwas mit den Beschädigungen am Fahrzeug zu tun haben, z.B. durch den „Nutzungsausfall“, also die Tatsache, dass der Wagen für eine bestimmte Zeit nicht verwendet werden kann. Wenn bei der Kollision Personen verletzt wurden, muss der Verursacher eines Unfalls üblicherweise auch für den Aufwand der ärztlichen Behandlung aufkommen und eventuell Schmerzensgeld bezahlen. Bei der Übernahme von unfallbedingten Kosten springen – je nach Vertragsdetails – mehrere Versicherungen ein, von der Haftpflichtversicherung bis hin zu Teil- oder Vollkaskoversicherungen aus dem KFZ-Bereich.

Kleiner Unfall – großer Schaden

Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung ist immer sinnvoll

Vielleicht waren Sie schon einmal in der Situation, dass Sie in einen zunächst kleinen Unfall verwickelt waren, der anschließend zu einem großen Rechtsstreit wurde? Weil die Schuldfrage nicht geklärt werden konnte? Genau für derartige Fälle ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sinnvoll. Geht die Streitigkeit vor Gericht, fallen üblicherweise Anwalts- und Prozesskosten in nicht zu unterschätzender Höhe an. Hier greift die Verkehrsrechtsschutzversicherung und kommt für die Kosten des Verfahrens auf.

Darüber hinaus hilft sie bei der Geltendmachung verschiedenster Forderungen wegen eines im Verkehr entstandenen Schadens. Aber auch noch bei anderen Problemen hilft die Versicherung: Sie haben ein Bußgeld- oder ein Strafverfahren laufen? Dann vertritt sie der Verkehrsrechtsschutz ebenfalls. Zu beachten ist, dass diese aber nur für den Fall gilt, dass sie nicht vorsätzlich gehandelt haben.

Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung rentiert sich für jeden, der am Straßenverkehr teilnimmt. Je nachdem ob als Familie oder Single, Fahrzeughalter oder -führer oder sogar als Fußgänger – der für Sie maßgeschneiderte Tarif wird von ihrer Versicherung persönlich für Sie zusammengestellt. Gerade auch Autofahrer, die nicht vollkaskoversichert sind oder ohne Auto-Schutzbrief Fahrten ins Ausland unternehmen, sollten an die Verkehrsrechtsschutzversicherung denken – damit ist man in der Regel nämlich nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen EU-Mitglieds- und Mittelmeerländern versichert.

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