9.5 C
Neumarkt
Mittwoch, 1 Februar 2023
Start-Anzeige-Auto & MobilitätWas tun, wenn‘s „kracht“?

Was tun, wenn‘s „kracht“?

Anzeige

Richtiges Verhalten beim Verkehrsunfall

Ein kurzer Blick über die Schulter, weil das Kind auf dem Rücksitz weint oder ein man ein plötzlich ausscherendes Fahrzeug zu spät bemerkt – ein Unfall ist schnell passiert. Es ist nur allzu menschlich, nach der ersten Schrecksekunde einen Schuldigen suchen zu wollen – dies oder gar laute Streitereien unter den Beteiligten führen aber oft dazu, dass man wichtige Dinge für die spätere Schadensregulierung vergisst.

Voraussetzung für die Übernahme durch Versicherungen ist unter anderem eine sorgfältige Unfalldokumentation. Auch bei kleineren Schäden sollte die Polizei informiert werden – bei Verletzten am Unfallort haben natürlich Erste-Hilfe-Maßnahmen und das Verständigen des Rettungsdienstes Priorität. Nach der Absicherung der Unfallstelle gilt es dann, die Lage samt möglicher „Beweise“ zu dokumentieren. Es empfiehlt sich, Fotos und eine Skizze vom Ort zu machen, um später den genauen Hergang schildern zu können. Amtliche Kennzeichen, die Namen der Unfallgegner und deren Versicherungen müssen notiert werden, ebenso die Namen und Anschriften von Zeugen.

Ein unabhängiger Sachverständiger kann bei der Abwicklung des Schadens unterstützen. Bei einem Verkehrsunfall können jedoch auch Kosten entstehen, die nur indirekt etwas mit den Beschädigungen am Fahrzeug zu tun haben, z.B. durch den „Nutzungsausfall“, also die Tatsache, dass der Wagen für eine bestimmte Zeit nicht verwendet werden kann. Wenn bei der Kollision Personen verletzt wurden, muss der Verursacher eines Unfalls üblicherweise auch für den Aufwand der ärztlichen Behandlung aufkommen und eventuell Schmerzensgeld bezahlen. Bei der Übernahme von unfallbedingten Kosten springen – je nach Vertragsdetails – mehrere Versicherungen ein, von der Haftpflichtversicherung bis hin zu Teil- oder Vollkaskoversicherungen aus dem KFZ-Bereich.

Wenn einen der fahrbare Untersatz im Stich lässt

Wer hilft bei einer Autopanne?

Foto: Manfred Antranias Zimmer/pixabay.com

Ein platter Reifen, ein Motorschaden oder kein Sprit mehr im Tank – eine Panne kann viele Ursachen haben, ist aber auf jeden Fall sehr ärgerlich. In den meisten Fällen lässt einen das Auto dummerweise gerade dann im Stich, wenn weit und breit keine Werkstatt in Sicht ist. So eine Panne kostet neben viel Zeit meistens auch noch ein Menge Geld.

Im Vorteil ist derjenige, der einen Schutzbrief eines Automobilclubs oder einer Versicherung hat. Da genügt meistens ein Anruf bei der entsprechenden Servicenummer – und Hilfe kommt. Doch was tun, wenn man keinen Pannenschutz besitzt? Nicht immer ist das Handy dabei, oder man hat keinen Empfang oder kein Internet, um die nächste Werkstatt zu finden.

Meistens muss man dann ein anderes Fahrzeug anhalten und um Hilfe bitten. Da dies auf der Autobahn nicht möglich ist, stehen dort alle zwei Kilometer Notrufsäulen – deutschlandweit ca. 17.000 Stück. Weiße Leitpfosten mit schwarzen Pfeilen weisen zur nächsten Säule und verhindern, dass man in die falsche Richtung läuft. Diese Säulen sind geovermessen, damit wissen die Helfer immer den genauen Standort des Anrufers.

Anders ist es, wenn auf der Landstraße ein Pannenfall eintritt – hier sollte der Fahrer bei der Polizei oder Rettungswacht in etwa angeben können, wo er sich befindet, damit die Helfer schnell die Einsatzstelle finden können.

Gib uns ein "Gefällt mir" auf Facebook und bleibe informiert

1,876FansGefällt mir

Bleiben Sie informiert mit unserem Newsletter

Der Wochenblatt Neumarkt Newsletter informiert Sie einmal in der Woche über aktuelle Nachrichten aus der Stadt- und dem Landkreis Neumarkt. Verpassen Sie keine Sonderangebote, Geschäftseröffnungen und vieles mehr.

Aktuelle Nachrichten

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren