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Montag, 15 August 2022
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Darauf sollten sich Autofahrer in der kalten Jahreszeit einstellen

Nebel und Nässe, Schnee und Glatteis: In der kalten Jahreszeit sollten Autofahrer auf alles vorbereitet sein. Besonders tückisch sind Temperaturen, die um den Gefrierpunkt pendeln und somit von einer Sekunde auf die andere für vereiste Oberflächen sorgen können. Da hilft nur eines: Fuß vom Gas nehmen. Gefragt ist eine vorausschauende, umsichtige Fahrweise, schließlich können sich die Beschaffenheit der Fahrbahn und somit die Haftung zwischen Reifen und Straße jederzeit verändern. Um sicher ans Ziel zu kommen, sollte man nur behutsam Gas geben und ruckartige, hektische Lenkbewegungen vermeiden. Eine Selbstverständlichkeit sind zudem Räder, die der Witterung angepasst sind.

Immer in der richtigen Spur bleiben

Zusätzlich haben die meisten Autos heute elektronische Schutzengel an Bord. Sie helfen dabei, das Fahrzeug in der Spur zu halten und bei Bedarf sicher abzubremsen. Das von Bosch entwickelte elektronische Stabilitätsprogramm ESP etwa unterstützt den Fahrer in nahezu allen kritischen Fahrsituationen. Es umfasst die Funktionen des Antiblockiersystems (ABS) und der Antriebsschlupfregelung (ASR), erkennt aber auch Schleuderbewegungen und wirkt diesen aktiv entgegen. Dazu vergleicht das Steuergerät 25-mal pro Sekunde die tatsächliche Bewegung des Fahrzeugs mit der gewünschten Fahrtrichtung und hilft, es selbst bei kritischen Fahrmanövern in der Spur zu halten. Der Schleuderschutz hat nach Berechnungen der Bosch-Unfallforschung seit seiner Einführung in der EU rund 15.000 Menschen das Leben gerettet und knapp eine halbe Million Unfälle mit Personenschaden verhindert. Bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle lassen sich so vermeiden.

Foto: trendobjects/123RF.com

Auf längere Bremswege einstellen

Bremssysteme müssen zuverlässig funktionieren. Vor der Serienproduktion werden sie deshalb umfassend getestet, auch unter Extrembedingungen, z.B. in Nordschweden. Auf die Helfer ist somit auch im Winter Verlass – allerdings innerhalb der physikalischen Grenzen. Eine Verlängerung des Bremsweges bei Eis und Schnee zum Beispiel ist trotz allem nicht zu vermeiden. Je nachdem, ob der Schnee festgefahren, griffig oder matschig ist, kann sich der Bremsweg um das bis zu Vierfache erhöhen.

Igor Link – stock.adobe.com

Noch spürbarer sind die Auswirkungen von Glatteis: Laut ADAC kann der Bremsweg dann fünfmal so lang sein wie auf trockenen Straßen. Deshalb ist neben den elektronischen Fahrsicherheitssystemen immer noch der Mensch am Steuer gefragt, der kühlen Kopf bewahren und das Fahrverhalten anpassen sollte.

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