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Samstag, 3 Dezember 2022
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Nur noch wenig Zeit zum Zögern

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Die Bundesregierung kürzt Zuschüsse für Elektrofahrzeuge

Wer schon einige Zeit mit dem Gedanken spielte, sich ein Elektrofahrzeug zuzulegen, sollte nun nicht länger zögern. Denn zum kommenden Jahreswechsel ändern sich die Förderungen in diesem Bereich – darauf hat sich die Bundesregierung vergangene Woche geeinigt. Auch ab 2023 werden Autos mit Elektroantrieb staatlich subventioniert – allerdings verringern sich die Zuschüsse und es gibt neue Regelungen.

Robert Habeck, Minister für Wirtschaft und Klimaschutz, begründete die Entscheidung unter anderem damit, dass der Elektromobilität der Wechsel in den „Massenmarkt“ gelungen sei – in Zukunft bräuchte sie keine Zuschüsse der öffentlichen Hand mehr. Anstatt die Förderung jedoch sofort komplett einzustellen, schaffe man mit neuen Förderkonzepten eine Übergangsphase.

Unter anderem werden ab dem kommenden Jahr keine Hybridfahrzeuge mehr gefördert, nur noch reine Elektromodelle. Wie aus Regierungskreisen zu hören war, stünde dafür ein Fördertopf von rund 3,4 Milliarden Euro zur Verfügung, wovon 2,1 Milliarden Euro für das Jahr 2023 und 1,3 Milliarden Euro für das Jahr 2024 eingeplant seien. Die Mittel kommen aus dem Klima- und Transformationsfond des Bundes – Autokäufer erhalten nur Zuschüsse, solange der Fördertopf noch gefüllt ist.

Für das aktuelle Jahr stehen fünf Milliarden Euro an Mitteln für Elektrofahrzeuge und Hybridmodelle zur Verfügung, bislang wurden rund 1,3 Millionen Förderanträge gestellt.

Änderungen gibt es ab 2023 vor allem auch bei der Höhe der Förderbeträge: Modelle, welche weniger als 40.000 Euro kosten, werden dann nur noch mit 4500 Euro statt bislang 6000 Euro bezuschusst. Für Fahrzeuge, welche im Netto-Preissegment 40.000 Euro bis 65.000 Euro liegen, gibt es 3000 Euro (bislang 5000 Euro). Ab 1. September 2023 wird die Förderung auf Privatpersonen beschränkt, Unternehmen, welche Elektrofahrzeuge für ihren Fuhrpark anschaffen, erhalten keine Zuschüsse mehr.

Zum Jahreswechsel 2023/2024 sollen die Kaufprämien weiter sinken – dann werden nur noch Fahrzeuge, welche höchstens 45.000 Euro kosten, mit 3000 Euro bezuschusst. Mit einem schrittweisen Auslaufen der Förderungen über die kommenden Jahre muss also gerechnet werden.

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