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Dienstag, 23 April 2024
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Warnsysteme getestet: Herrmann zieht erste positive Bilanz

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München (dpa/lby) – Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat eine erste positive Bilanz des landesweiten Probealarms am Donnerstag gezogen. «Alle zur Verfügung stehenden Warnmittel konnten beim breit angelegten Testlauf umfassend erprobt werden», sagte Herrmann am Nachmittag. «Die Bürgerinnen und Bürger erreichten die Warnungen auf verschiedenen Wegen: Sowohl die Warnungen auf Mobiltelefone über die Warn-Apps «NINA» und «Katwarn» als auch über das neue Cell Broadcast verliefen nach einem ersten Überblick weitgehend reibungslos.» Die detaillierten Ergebnisse müssten aber noch abgewartet werden.

Die digitalen Warnungen hätten innerhalb kurzer Zeit nach Auslösung des bayernweiten Alarms um 11.05 Uhr und 10 Sekunden die Menschen erreicht. Nur vereinzelt sei es zu leichten Verzögerungen gekommen. Punktuell hätten die Nutzer von Mobiltelefonen von ausbleibenden Signalen über die Alarmmeldungen bei der Nutzung von Warn-Apps berichtet. Auch die Sirenenwarnung habe, wo diese eingebunden seien, nach ersten Erhebungen gut geklappt.

«Entscheidend ist, dass wir auf einen vielfältigen Warnmittelmix aus Sirenen, Rundfunkdurchsagen, digitalen Stadtinformationstafeln, Warn-Apps und die neue Cell-Broadcast-Technologie bauen können, damit wir möglichst viele Menschen im Ernstfall rasch erreichen», sagte Herrmann. Erstmals seien die Warnungen auf digitalen Stadtinformationstafeln bayernweit zentral ausgelöst worden. «Mit den Warnungen über Informationstafeln beispielsweise auf Bahnhöfen, im Öffentlichen Nahverkehr und in den Innenstädten können wir noch mehr Menschen in Gefahrenlagen erreichen und vor allem auch visuell warnen.»

Anfang Dezember hatte es bereits einen bundesweiten derartigen Probealarm gegeben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bezeichnete den Warntag damals als einen Erfolg. Allerdings kamen die Warnnachrichten nicht auf allen Smartphones an – was nach damaligen BBK-Angaben verschiedene Gründe hatte.

Herrmann hatte damals erklärt, leider habe nicht überall alles reibungslos geklappt, und es sei teilweise zu Ausfällen und Überlastungen der Server gekommen. Insgesamt habe es auf jeden Fall besser funktioniert als bei einem Warntag zwei Jahre zuvor.

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