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Freitag, 23 Februar 2024
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Warnstreiks im öffentlichen Dienst vor allem am Mittwoch

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München (dpa/lby) – Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter. Am Montag gab es in Bayern nur einzelne Aktionen der Gewerkschaft Verdi, ein größerer Schwerpunkt wird am Mittwoch erwartet. Dann wird es in vielen Städten Streiks in den Sozial- und Erziehungsdiensten geben – unter anderem also in Kindertagesstätten.

Am Montag gab es laut Verdi unter anderem einen Warnstreiktag in der Region Amberg, der neben der Stadt Amberg, der Gemeinde Kümmersbruck und dem Klärwerk Theuern auch Beschäftigte der Truppenübungsplätze in Grafenwöhr, Vilseck und Hohenfels betreffen sollte. In Augsburg war die Stadtverwaltung betroffen. In Nürnberg und Passau gab es an den Kliniken kleinere Aktionen ohne Auswirkungen auf die Patienten.

Am Dienstag will Verdi die Warnstreiks in Augsburg ausweiten. Dort sollen laut Gewerkschaft «von A wie Abfallwirtschaft über K wie Kita bis Z wie Zoll» die Beschäftigten die Arbeit ruhen lassen. Im Allgäu sollen weite Teile des öffentlichen Dienstes in Lindenberg die Arbeit niederlegen.

Am Mittwoch steht der Wochenhöhepunkt an. Zum Weltfrauentag sind vor allem die überwiegend weiblichen Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten zu Warnstreiks aufgerufen – unter anderem in Augsburg, Ingolstadt, München, Mittelfranken, Marktoberdorf sowie in Oberfranken – mit Schwerpunkt Forchheim – sowie in Schweinfurt. Teilweise werden auch Kliniken oder Stadtverwaltungen betroffen sein.

Auch am Donnerstag und Freitag sind weitere Warnstreiks geplant – allerdings deutlich weniger als am Mittwoch. Die Gewerkschaft will ihre Aktionen bis zum 27. März, dem Datum der nächsten Verhandlungsrunde, sukzessive steigern.

In der Tarifrunde verhandeln Verdi und die öffentlichen Arbeitgeber über die Gehälter von gut 2,5 Millionen Beschäftigten der Länder und des Bundes. Die Gewerkschaft fordert Lohnerhöhungen von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro mehr. Das soll die rasante Teuerung der vergangenen beiden Jahre ausgleichen. Auf Arbeitgeberseite verhandeln die kommunalen Arbeitgeberverbände und das Bundesinnenministerium. Diese lehnen die Verdi-Forderung als zu hoch ab.

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