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Montag, 8 August 2022
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Unterricht geht nach den Herbstferien mit Maske weiter

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München (dpa/lby) – An Bayerns Schulpforten heißt es vom heutigen Montag an erneut: Maske auf! Nach dem Ende der Herbstferien gilt wegen der explodierenden Zahl an Corona-Infektionen vorübergehend wieder die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz und unabhängig von etwaigen Mindestabständen. Für Grundschüler gilt die Vorgabe eine Woche lang, sie dürfen auch Alltagsmasken aus Stoff benutzen. An den weiterführenden Schulen sind für zwei Wochen mindestens medizinische «OP-Masken» Pflicht.

Die Maskenpflicht im Unterricht war in Bayern erst Anfang Oktober aufgehoben worden. Doch die Corona-Infektionszahlen sind im Freistaat zuletzt derart stark gestiegen, dass die Staatsregierung in den Herbstferien neue Regelungen nicht nur im Schulbereich beschloss, um die drastische Entwicklung einzudämmen.

«Unsere oberste Maxime in diesem Schuljahr ist der Präsenzunterricht, das bleibt es auch weiter», hatte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) nach der maßgebenden Kabinettssitzung gesagt. Dafür würden die Sicherheitszäune kontinuierlich höher gezogen, im konkreten Fall mit der vorübergehenden Maskenpflicht. Diese werde von den Schülerinnen und Schülern übrigens hervorragend eingehalten, lobte Piazolo – ebenso wie die Abstands- und Hgyieneregeln.

Piazolo appellierte an alle Eltern, sich und ihre Kinder vor dem ersten Schultag nach den Ferien selbst zu testen. Denn an den Grund- und Förderschulen, wo die Kinder zwei Mal in der Woche mit Pooltests auf eine Infektion überprüft werden, liege das Ergebnis der ersten Testung erst am Montagabend vor. Die höheren Jahrgänge testen sich in Bayern drei Mal in der Woche mit einem Selbsttest. Wird eine Infektion entdeckt, sollen künftig alle Kinder oder Jugendliche in der Klasse täglich getestet werden.

In der Woche vor den Herbstferien, also in der letzten Oktoberwoche, hatte die Inzidenz bei den 6- bis 11-Jährigen in Bayern bei 566, bei den 12- bis 15-Jährigen bei 535 gelegen. Bei den 16- bis 19-Jährigen hatten sich nach den Daten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 433 von 100.000 Jugendlichen binnen sieben Tagen infiziert. Von den 12- bis 17-Jährigen waren zuletzt knapp 40 Prozent vollständig geimpft, für Jüngere gibt es derzeit keine Impfempfehlung.

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