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Donnerstag, 29 Februar 2024
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Umweltverbände: Autobahnbau verschärft Klimakrise

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Berlin (dpa) – Mitten im Koalitionsstreit um einen schnelleren Autobahnbau haben Umweltverbände gefordert, alle Fernstraßenprojekte in Deutschland zu stoppen.

In einem vorgelegten Papier von Greenpeace und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heißt es, nicht nur die Nutzung von Straßen sei klimaschädlich. «Auch der Bau, Betrieb und Unterhalt der Autobahnen und Bundesstraßen trägt entscheidend zur Verschärfung der Klimakrise bei.»

Zusätzliche Autobahnen und Bundesstraßen machten den Straßenverkehr schneller und attraktiver. Sie erhöhten so vor allem die zurückgelegten Entfernungen. Nach der Analyse der Verbände entstehen beim Neu- und Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen deutlich mehr CO2-Emissionen, als der Umweltbericht zum Bundesverkehrswegeplan 2030 ausweise.

BUND: Jetziger Bundesverkehrswegeplan unhaltbar

Greenpeace-Mobilitätsexpertin Lena Donat forderte einen «Klima-Check» des Bundesverkehrswegeplans, damit Klimaziele im Verkehr erreicht werden. «Bis dahin sollten alle Fernstraßen-Projekte auf Eis gelegt werden.» BUND-Geschäftsführerin Antje von Broock kommentierte, der jetzige Bundesverkehrswegeplan sei unhaltbar.

In der Regierungskoalition gibt es seit Wochen Streit um schnellere Planungsverfahren im Verkehr. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) will nicht nur Brücken, sondern auch Autobahnen schneller bauen lassen. Das lehnen die Grünen ab. Ein Treffen der Koalitionsspitzen hatte keinen Durchbruch gebracht. Wissing argumentiert, die Straße spiele eine ganz entscheidende Rolle beim Gütertransport.

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