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Donnerstag, 8 Dezember 2022
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Gift in Getränkeflaschen: Beschuldigte will nichts sagen

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München (dpa) – Im Prozess um vergiftete Getränkeflaschen in Münchner Supermärkten will die Beschuldigte sich vor Gericht nicht zu den Vorwürfen gegen sie äußern. Sie werde «keine Angaben zur Sache» machen, sagte ihre Anwältin Birgit Schwerdt am Dienstag vor dem Landgericht München I.

Die 57 Jahre alte Deutsche äußerte sich aber zu ihren persönlichen Verhältnissen. Sie berichtete von ihrer Schulzeit, ihrem Psychologiestudium und verschiedenen Auslandsaufenthalten – und davon, dass ihre Eltern kaum mit ihr gesprochen hätten, dass sie wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen sei und nach dem Tod ihres Bruders begonnen habe, zu viel Alkohol zu trinken.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau versuchten Mord in fünf Fällen vor. Sie soll Getränke in Münchner Supermärkten und bei einer Kulturveranstaltung mit Gamma-Butyrolacton (GBL), sogenanntem «Liquid Ecstasy», versetzt haben – und zwar in einer so hohen Dosis, dass diejenigen, die davon tranken, hätten sterben können.

Die Staatsanwaltschaft hält die Frau allerdings für schuldunfähig. Ihr droht damit voraussichtlich keine Haftstrafe, sondern die weitere Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie.

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