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Montag, 26 September 2022
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Dax verharrt knapp unter Rekordhoch

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Frankfurt/Main (dpa) – Die Anleger auf dem deutschen Aktienmarkt haben sich am Dienstag für das Abwarten entschieden.

Der Leitindex Dax legte im frühen Handel um 0,11 Prozent auf 16.064,80 Punkte zu. Anleger warten auf den ZEW-Index, der die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten misst, sowie auf Inflationszahlen aus den USA.

«Beim Dax geht das Ringen zwischen Bullen und Bären weiter», schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Es finde ein erbitterter Kampf um die Marke von 16.000 Punkten statt. Der Leitindex bewegt sich in der Nähe seines am Freitag erreichten Rekordhochs bei knapp 16.085 Punkten.

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel verbuchte am Dienstag ein Minus von 0,11 Prozent auf 36.085,21 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab geringfügig nach.

Thema bleibt die Berichtssaison, die unter anderem Geschäftszahlen von Munich Re und Bayer lieferte. So stimmten eine hohe Nachfrage nach Saatgut und Pflanzenschutzmitteln sowie Zuwächse im Pharmageschäft den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer etwas zuversichtlicher. Damit zogen die Aktien der Leverkusener an der Dax-Spitze um fast drei Prozent an.

Demgegenüber fielen die Papiere von Munich Re am Index-Ende um rund drei Prozent, nachdem der Rückversicherer die Anleger mit seinen endgültigen Quartalszahlen nicht überzeugen konnte. Wie sich nun herausstellte, hielt insbesondere der Verkauf von Aktien und Anleihen den Rückversicherer im Sommer in den schwarzen Zahlen.

Im MDax hatten die Anteilsscheine von Fraport mit einem Plus von zweieinhalb Prozent den ersten Platz inne. Die Erholung des Flugverkehrs von der Corona-Krise erhöht die Zuversicht des Flughafenbetreibers.

Deutlichere Kurssprünge gab es im SDax. Dort sackten die Aktien von Nordex um fünfeinhalb Prozent ab, da höhere Kosten infolge der Unsicherheiten in den Rohstoff- und Logistikmärkten den Windkraftanlagenbauer deutlich pessimistischer stimmen.

Demgegenüber schnellten die Papiere von Schaeffler an der Index-Spitze um rund fünf Prozent in die Höhe. Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan lobte mit Blick auf die Geschäftszahlen die Profitabilität des Autozulieferers in einem schwierigen Quartal.

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