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Sonntag, 25 Februar 2024
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Brückenprozess: Gutachter bemängelt statische Berechnungen

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Schweinfurt (dpa/lby) – Eine der Ursachen für den Einsturz eines Traggerüstes einer neuen Autobahnbrücke in Unterfranken ist nach Ansicht eines Gutachters eine fehlende statische Berechnung gewesen. Das sagte der Prüfingenieur für Baustatik am Mittwoch vor dem Landgericht Schweinfurt. Es hätten statische Nachweise gefehlt, dass das Traggerüst auch tatsächlich tragfähig gewesen wäre.

Die Arbeit des mit der Berechnung der Statik beauftragten Ingenieurs sei zudem nicht durch seinen Vorgesetzten überwacht worden, kritisierte Gutachter Johann Kollegger aus Wien. Zudem sei der Aufbau des Traggerüstes nicht umfangreich kontrolliert worden.

Am 15. Juni 2016 war das Traggerüst für die neue Schraudenbach-Talbrücke auf der Autobahn 7 bei Werneck zusammengebrochen, als gerade 1500 Tonnen Beton eingefüllt waren. Insgesamt gab es 14 Verletzte und einen Toten.

Die Staatsanwaltschaft wirft zwei 49 und 65 Jahre alten Ingenieuren sowie einem Statiker (51) fahrlässige Tötung sowie fahrlässige Körperverletzung in 14 Fällen vor. Ein weiterer Ingenieur (59) steht wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen und fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen vor Gericht.

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