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Freitag, 12 April 2024
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Wo der Neimakker den Neimakker sieht

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Bewährtes und Horizonterweiterndes beim 31. Altstadtfest

„Es ist ein Fest von Neumarktern für Neumarkter“, betont die Leiterin des städtischen Kulturamtes Barbara Leicht. Und das schlägt sich unter anderem in der Tatsache nieder, dass beim Altstadtfest bereits seit Jahrzehnten nicht nur die Besucher aus der Jurastadt und der umliegenden Region stammen, sondern auch größtenteils jene, die das Programm für sie gestalten: Gästeführer, Artistikvereine, Bands, Schauspielensembles – viele von ihnen sind „Neimakker Gewächse“ oder zählen Landkreisbewohner zu ihrer Stammbesetzung. Auch wenn bei den bisherigen 30 Auflagen der Traditionsveranstaltung natürlich das ein oder andere „externe” Talent verpflichtet wurde – größtenteils griff man auf Künstler, Aktive und Gruppen aus Neumarkt und seinen Nachbargemeinden zurück.

Auch beim 31. Altstadtfest setzt man auf dieses bewährte Rezept – teilweise sogar noch mehr als bisher: So ist z.B. das städtische Jugendbüro dieses Mal stärker in die Durchführung des Kindernachmittages am Sonntag ab 14 Uhr auf dem Residenzplatz involviert. Viele Jahre lang hatte der ehemalige Leiter der städtischen Musikschule Wolfgang Fuchs für das Altstadtfest das Musikprogramm zusammengestellt und die Bands ausgewählt. Seine Nachfolgerin Vroni Bertsch konnte heuer noch teilweise auf die Arbeit ihres Vorgängers zurückgreifen. „Für das letzte Altstadtfest waren bereits Gruppen verpflichtet, welchen wir dann wegen Corona absagen mussten. Sofern diese Bands noch existierten und sich wieder beworben haben, haben wir sie natürlich berücksichtigt.“ Die restlichen rund 10 Prozent der Auftrittskapazitäten wurden nach Möglichkeit an „Newcomer“ vergeben. Prinzipiell deckt das gesamte Programm viele Geschmacksrichtungen ab und lockt durchaus auch mit Themen, welche eher in die Sparte „Special Interest“ fallen, aber gerade deswegen „horizonterweiternd“ sein können. Zu nennen wären hier die bereits am vergangenen Wochenende gestartete Ausstellung von Günter Derleth mit „Lochkamera“-Fotografien sowie eine Führung zum wissenschaftlichen Werk von Lorenz Hiltner, der als Pionier der Bodenbakteriologie gilt. Das Schöne beim Altstadtfest: Da die meisten Veranstaltungsorte leicht „erlaufbar“ sind, werden bei einem Spaziergang in den Gassen durchaus Musikrichtungen oder Interessensgebiete erfahrbar, die man bislang nicht auf dem Schirm hatte.

Und während es eine Veranstaltung von Neumarktern für Neumarkter werden soll, hat sich bei den bisherigen Auflagen bereits gezeigt: „Neumarkter“ ist hier ein weit gefasster Begriff. Da trifft man in der Stadt Menschen, die früher mal hier wohnten und extra zum Altstadtfest wiederkommen… Oder solche, die zum Fest kommen und dabei Lust bekommen, hier zu wohnen…

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