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Sonntag, 5 Februar 2023
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Unser „Dorf“ wird bald noch schöner

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Baustellenbesuch beim Pöllinger Bürgertreff

Medienvertreter samt Stadtspitze waren gut beraten, sich nicht mit Designer-Schuhwerk zum Pressetermin vor dem „Haus des Engagements“ im Ortsteil Pölling zu treffen. Aktuell beherrschen nämlich noch Bauschutt und Matsch den Zugang zum neuen Ensemble in der Dorfmitte. In direkter Nachbarschaft zur Pfarrkirche St. Martin entsteht derzeit kein bloßer Treffpunkt, sondern ein barrierefreies Haus zum Spielen, Feiern und für spannende Begegnungen. Bühne, Riesenleinwand und Akustikdecken sind inklusive. Die Investitionssumme beträgt 8,2 Millionen Euro. Fünf Millionen Euro kommen aus dem Fördertopf der Regierung. Mit dem dreigeschossigen Prestige-Objekt erfüllt sich für viele Pöllinger ein Wunschtraum.

Stadtteile als Raumnamen

Das Bestandsgebäude aus dem Jahre 1834 wurde kernsaniert. „Wie geplant, hat der erweiterte Altbau mit der Anordnung der Fenster, Putzfassade und Biberschwanzeindeckung seine charakteristische Note beibehalten“, freut sich Amtsleiter Roland Feierle vom Hochbauamt. Ein Flachbau verbindet jetzt den Altbau mit dem Neubau und dient mit seinen Glasflächen als Sichtachse vom Dorfplatz durch das Foyer bis hin zur Pergola im Garten. Feinstes Stäbchenparkett ziert den Fußboden im Erdgeschoss, in den oberen Etagen dominiert Linoleum.

Auf der Nettofläche von gut 1.200 Quadratmetern verteilen sich zudem zwei Treppenhäuser, Aufzüge, WC-Anlagen, Büros und Technikräume sowie fünf verschieden große Gruppenräume. Sie tragen Namen von Neumarkter Stadtteilen und bieten je nach Bedarf ausreichend Flexibilität. Der größte Raum mit 151 Quadratmetern befindet sich im Dachgeschoss. „Wir haben ihn Höhenberg getauft, weil dieser Ortsteil am höchsten liegt“, erklärt Leiterin Anna Lehrer.

Die Neumarkterin freut sich, Anfang des nächsten Jahres die ersten Besucher begrüßen zu können. Das Haus lehnt sich eng an das Konzept des Bürgerhauses an. Willkommen sind alle Generationen und Kulturen. Vereine, Organisationen und Selbsthilfegruppen dürfen sich freuen – sie können die Gruppenräume kostenlos nutzen. 

Wie soll das Kind nun heißen?

Ein Streitpunkt beim Pöllinger Projekt ist die Namensgebung. Um die endgültige Bezeichnung hat sich eine hitzige Diskussion entwickelt. „Bisher lautet der Arbeitstitel noch Haus des Engagements“, betont OB Thomas Thumann. Ob es dabei bleibt oder sich letztendlich „Altes Schulhaus“, „Bürgertreff“ oder eher ein Fantasiename durchsetzt, steht aktuell noch in den Sternen. Richard Graf vom Heimat- und Kulturverein hat die Bevölkerung vor einiger Zeit um Vorschläge gebeten. Das Ergebnis ist noch offen.

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