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Mittwoch, 28 September 2022
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Vom Kinderhort zum „Hort des digitalen Wissens“

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Stadt Neumarkt errichtet mit OTH Amberg-Weiden Digitallabor

Die Bagger haben in den letzten Monaten in direkter Nachbarschaft des Neumarkter Reitstadels ganze Arbeit geleistet – das nicht mehr genutzte Seniorenheim wurde ebenso wie weitere Gebäude zwischen Residenzplatz und Glasergasse dem Erdboden gleichgemacht. Das aktuell größte Bauprojekt der Kommune schreitet voran, doch nicht nur die hier entstehende Hochschule steht im Entwicklungsfokus der Stadt. Auch direkt nebenan, im existierenden Gebäude eines ehemaligen Kinderhortes, soll in Zukunft Wissen vermittelt bzw. erweitert werden.

Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann unterzeichnete dafür vergangene Woche mit der Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, einen Kooperationsvertrag, der den Auf- und Ausbau eines digitalen Innovationslabors in der Stadt Neumarkt vorsieht. Im Mai des letzten Jahres hatte der Stadtrat „grünes Licht” für diese Zusammenarbeit gegeben, der Vertrag wurde von der Kommunalpolitik dann im November 2020 abgesegnet. Vorgesehen ist eine Konzept- und Pilotphase, die übergangsweise zunächst in provisorischen Räumen stattfinden soll. Nach entsprechenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen soll der künftige Sitz des Digitallabors am Residenzplatz in dem zuletzt für die Kinderbetreuung genutzten Gebäude sein.

Wie Prof. Dr. Andrea Klug bei der Vertragsunterzeichnung erläuterte, stellt das geplante Digitallabor eine Kombination aus Lehre und Studium dar – Aspekte der Weiterbildung und die Unterstützung von Existenzgründern sollen dabei eine wichtige Rolle spielen. Ziel sei es, einen Wissens- und Technologietransfer in Firmen, Verbände und Behörden hinein zu ermöglichen – angepasst an deren Bedarf. Dazu sollen entsprechende Formate für die Vermittlung von Wissen geschaffen werden, welche sich an Studieninteressierte und Studierende, aber auch Mitarbeiter aus regionalen, kleinen und mittleren Unternehmen wenden.

„Mit dieser Kooperation und dem Aufbau des digitalen Innovationslabors gehen wir den nächsten Schritt unserer Bemühungen in diesem Bildungssektor“, so Oberbürgermeister Thomas Thumann. „Dass wir mit dem gewählten Thema Digitalisierung einen Bereich abdecken, der eine eminente Bedeutung für unser aller Berufs- und Privatleben besitzt, war uns bei der Initiierung der Einrichtung durchaus bewusst. Dass dieses durch die Corona-Pandemie einen so deutlichen Schub erhalten wird, war aber zu Beginn unserer Gespräche noch gar nicht absehbar.“

Eine weitere Kooperation pflegt die Kommune bereits seit mehreren Jahren mit der Technischen Hochschule Nürnberg, aus dieser ging zunächst das Umweltinstitut und danach der Studiengang „Management in der Biobranche“ hervor. Dieser läuft bereits seit 2016 in Neumarkt, derzeit noch in Räumen im Haus St. Marien − nach der Fertigstellung des Neubaus am Residenzplatz werden die Studierenden in den dortigen Campus umziehen.

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