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Montag, 15 August 2022
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Eine Hommage an den Bahnhof Neumarkt

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Bilderausstellung zeigt Eisenbahngeschichte

Bahnhöfe sind Treffpunkte – Menschen kommen an und fahren fort. Als Drehscheiben des öffentlichen Personenverkehrs stehen sie meist im Zentrum und sind nicht selten die Visitenkarte einer Stadt oder Gemeinde. Auch wenn der Neumarkter Bahnhof nicht mit einer Grand Central Station in New York oder dem prämierten Leipziger Kopfbahnhof konkurrieren kann, ist er doch ein Gebäude mit einer turbulenten und abwechslungsreichen Geschichte, welche am 1. Dezember 1871 mit der Aufnahme des regelmäßigen Bahnverkehrs auf der Teilstrecke Nürnberg-Neumarkt begann. Und an diese Geburtsstunde vor genau 150 Jahren erinnert die Jubiläums-Ausstellung im Untergeschoss des Neuen Marktes. 16 Stelltafeln laden bis zum 5. Januar 2022 zu einem Streifzug in die Historie des Bahnhofs ein.

Karl Heinz Ferstl, Christoph Meier, OB Thomas Thumann und Dr. Frank Präger bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Susanne Weigl

Ein Buch zum Thema

Um den Geburtstag des Neumarkter Bahnhofs auch ohne große Sause zu würdigen, findet nicht nur die bereits erwähnte Sonderausstellung statt. Als besonderes Zuckerl haben der bekennende Eisenbahn-Fan Christoph Meier und Stadtarchivar Dr. Frank Präger ein Kooperationsprojekt gestartet, welches den Bahnhof in den Fokus rückt. Herausgekommen ist ein reich bebildertes Buch mit dem Titel „150 Jahre Eisenbahngeschichte“. Das 112 Seiten umfassende Werk mit Hardcover-Einband besticht durch präzise Recherche und die Leidenschaft der beiden Verfasser zum Thema. Es beginnt mit dem 1. Dezember 1871 und reicht bis in die Gegenwart. „Mein Urgroßvater war Zugbegleiter bei der Königlich-bayerischen Lokalbahn Aktiengesellschaft. Seine Uniform hatte so schöne goldene Knöpfe, die später von mir beim Fasching zweckentfremdet wurden“, erzählt Dr. Frank Präger. Dass einst am Kiosk von Rainer Förderer, welcher immerhin 61 Jahre lang Pächter im Bahnhof war, die ersten Bravo-Hefte verkauft wurden, verrät Karl Heinz Ferstl augenzwinkernd. Als ehemaliger Chef aller Bahnhöfe in Bayern hat er maßgeblich an der Ausstellung mitgewirkt. „Ein besonderer Tag für mich war, als Bundesverkehrsminister Kurt Gscheidle zur Stippvisite nach Neumarkt kam und plötzlich vor mir stand. Ich war ein Neuling, gerade 25 Jahre alt und bin fast vor Ehrfurcht erstarrt.“

Das Buch „150 Jahre Eisenbahngeschichte“ ist erhältlich in der Tourist-Info zum Preis von 14,95 Euro.

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