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Samstag, 26 November 2022
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„Dunkle Tage?“

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November-Thementisch in der Stadtbibliothek

Für viele Menschen ist der November ein trister Monat: Allerheiligen, Totensonntag, Volkstrauertag – alles „dunkle Tage“, verbunden mit Gedanken an den Tod, Gefühlen wie Trauer, Einsamkeit oder Angst. In diesem Jahr kommt noch Corona dazu. Die auf dem Thementisch der Statdbibliothek präsentierten Bücher und DVDs beschäftigen sich mit dem Thema unter verschiedenen Aspekten.

Einem selbstgewählten Aspekt des Abschieds begegnet der Leser in Samantha Cristoforettis Buch „Die lange Reise“, dem Tagebuch einer Astronautin. Die Autorin verbrachte 200 Tage auf der ISS und stellt die Herausforderungen dar, die sie meistern musste. Auch im Roman „Wo ich mich finde“ von Jhumpa Lahiri erfährt das Leben der Hauptfigur eine entscheidende Wende.

Das Thema der nächsten Buchvorschläge ist vielen Menschen bekannt: das Ende einer Ehe. Nadja von Saldern versucht in ihrem Sachbuch „Glücklich getrennt“ Betroffenen dabei zu helfen, eine friedliche Trennung zu schaffen. Wie Kinder, die ebenso unter einer Trennung leiden, geholfen werden kann, wird in vielen Büchern reflektiert. Eine besondere Art der Lösung wird in Meredith Mays autobiographisch gefärbter Geschichte „Der Honigbus“ präsentiert.

Der endgültige Abschied ist das Thema der von Michael Schaper editierten Ausführungen „Wie wir mit dem Tod umgehen“. Experten kommen zu Wort, Fragen werden gestellt und beantwortet. In Olivia Potts‘ autobiographischem Buch „Das Leben neu backen“ stellt die Verfasserin dar, wie eine berufliche Neuorientierung hilft, den plötzlichen Tod der Mutter zu verarbeiten.

Die Autorin lässt ihre Trauer in kreative Gerichte münden. Eine andere Form der Lösung bietet Barbara Leciejewski in ihrem Roman „Solange sie tanzen“. Eine alte Dame überwindet den Tod ihres Ehemannes mit Hilfe ihres Hundes und erfährt Halt durch den Anblick eines tanzenden Paares. Mit einem praktischen Aspekt des Todes beschäftigt sich Christiane James in ihrem Buch „Gräber selbst gestalten“.

Auch Orte werden verlassen − das veranschaulicht Nina Schütz in ihrem Bildband „Verlassene Orte in der Oberpfalz“. Sie präsentiert an Beispielen von dem Verfall anheimgegebenen Fabriken, Bergwerkstollen, Kasernen und Burgen den Charme solcher ‚Lost Places‘. Dann gibt es noch einen Titel zum beherrschenden Thema dieser Tage.

Karina Reiss und Sucharit Bhakdi liefern in dem Sachbuch „Corona Fehlalarm?“ Daten, Fakten und Hintergründe zur herrschenden Corona-Pandemie und diskutieren engagiert, gut verständlich und fundiert das Vorgehen von Politik und Medien. Ein Heft von „Geo kompakt“ beschäftigt sich mit der „Kraft der Zuversicht“. War lange Zeit der Fokus eher auf die Schattenseiten der Seele gerichtet, so rücken Wissenschaftler heute den Optimismus ins Zentrum und stellen dar, wie er uns in Krisen helfen kann.

Zwei DVDs runden das Angebot ab: „Joker“, die Geschichte von Arthur Fleck, genannt Joker, da er sich als Clown verkleidet, eines Geisteskranken, der zum Mörder wird. Der zweite Titel „Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist ein märchenhafter Film, gleich einem Albtraum mit ein bisschen Hoffnung.

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