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Mittwoch, 1 Februar 2023
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Breiten Bogen von Achtsamkeit zum Business gespannt

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Kongress-Teilnehmer holten sich wertvolle Innehalten-Impulse

Johann Beck hat eine Vision: Er möchte den Innehalten-Kongress „zu Deutschlands wichtigstem Kongress für Achtsamkeit im Business“ machen. 50 Personen durften laut Corona-Vorschriften in diesem Jahr nur teilnehmen. Aus Platzgründen hatte man sich für den großen Sammüller-Saal entschieden, in dem schließlich eine „wunderbar schöne Atmosphäre“ entstand, wie sich der Veranstalter von Johann Beck Consulting freute. „Diesen breiten Themen-Mix findet man so nicht“, sagte Johann Beck im Gespräch mit dem WOCHENBLATT. Der Kongress spannte wieder den Bogen zwischen Achtsamkeit und Business – ist aber „nicht nur Achtsamkeit und nicht nur Business“, wie Johann Beck betonte.

„Mach mal OM“ – darüber hat Beck bereits ein Buch veröffentlicht und so hieß auch sein Vortrag „Gelassen erfolgreich“. Neu war das Thema von Doris Göbl, „Achtsame Werkzeuge zur nachhaltigen Erfolgssteigerung im Berufsleben.“ Und auch das Thema von Emanuel Bohlander, „Barfußlaufen – vom äußeren Leistungsdruck zur inneren Leistungsfreude“, streifte einen bisher komplett neuen Aspekt beim Kongress, der zum vierten Mal von den Kooperationspartnern AOK und Stadt Neumarkt unterstützt wurde. „Allein könnte ich das nicht schaffen“, sagte Johann Beck.

AOK-Chef Gerhard Lindner erklärte, das Thema Achtsamkeit gehöre bereits länger zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der AOK, die ihre Führungskräfte zum Thema „Gesundes Führen“ weiterbilde: „Wenn die Führungskraft Achtsamkeit für sich selbst entwickelt, gibt sie es auch an die Mitarbeiter weiter“, sagte Lindner. Das gehöre zur Image-Kampagne, reduziere aber auch Fehltage: „So können wir gute Mitarbeiter gewinnen und gute Mitarbeiter halten. Es ist nicht mehr nur Geld allein wichtig.“

So passte das AOK-Engagement sehr gut zu den Themen des Innehalten-Kongresses, bei dem es weitere „Innehalten-Impulse“ gab von Dr. Satnam Paulus-Thomas Weber („Somatisch basierte Meditation“), Claudia Beck („Systemisches Coaching“), Sonja Winter („Yoga“), Sabine Thies („Mantra“) und Dr. Madeleine Kamper („Mindfulness-Based Stress Reduction“). Stephanie Gammerl sprach über „Achtsamkeit im BGM Klinikum Neumarkt“.

„Die Leute lassen sich drauf ein – es ist ein angenehmes Treffen“, sagte der Initiator der Innehalten-Region, Johann Beck, die ja zu einer echten Marke werden soll. Er sieht in der Veranstaltung, mit der man sich „zum Thema Innehalten platzieren“ will, ein „Riesenpotenzial“: 100 Teilnehmer waren es schon bei den Treffen vor der Pandemie – und wenn Beck im Jahr 2022 am 24. Juli wieder zum Kongress lädt, kann diese Marke hoffentlich übertroffen werden. „Innehalten ist eine Lebenshaltung, mit der man auch Ereignisse wie eine Pandemie besser bewältigen kann“, sagte der Veranstalter. Die zentrale berufliche Qualifikation werde in Zukunft die Fähigkeit sein, „mit sich ständig verändernden Situationen flexibel, innovativ und kreativ“ umzugehen. Die nötigen Impulse hierfür könne der Innehalten-Kongress liefern.

So sieht es auch Oberbürgermeister Thomas Thumann. Wichtig sei gerade in der momentan kritischen Zeit die „Stärkung der flexiblen inneren Widerstandsfähigkeit“ und die „Förderung von Gelassenheit und Mut, um zukunftsorientiert zu handeln.“

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