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Montag, 8 August 2022
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Bahn frei für die „wirklich wichtigen“ 3G

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Neumarkter Weihnachtsmarkt kann stattfinden

Natürlich ist es möglich, einen Glühwein im Laufen zu trinken und eine Bratwurstsemmel während des Gehens zu verzehren. Es ist nur ziemlich ungemütlich und kann im schlimmsten Fall zu Verbrennungen oder unschönen Senfflecken auf dem Oberteil führen. Auch deswegen ist es eine gute Nachricht, dass der Neumarkter Weihnachtsmarkt nach in der letzten Woche offiziell bekanntgegebenen Regularien durchgeführt werden kann – und zwar ohne dass die bislang wichtige Obergrenze von 1000 Menschen bei einer Veranstaltung beachtet werden muss. „Dabei würden offiziell nämlich nur die stehenden Menschen gezählt, nicht aber laufende Menschen“, erklärt Christian Eisner von „aktives Neumarkt“ die bisherigen Regeln für Veranstalter in Corona-Zeiten, „es ist im Grunde sinnlos auf einem Platz im öffentlichen Raum so etwas zu planen.“ Müsste der diesjährige Markt unter diesen Auflagen oder mit der 3G-Zugangsbeschränkung durchgeführt werden, hätte wohl die komplette Budenstadt eingezäunt werden müssen. „Wir möchten aber weder etwas einzäunen, noch jemanden aussperren“, betont Eisner – und nach dem nun veröffentlichten Rahmenhygienekonzept der Regierung ist das auch nicht nötig. Der Markt, welcher plangemäß am 25. November eröffnet werden soll, bleibt für jeden offen und soll so „normal“ wie früher wirken. Einige kleinere Änderungen wird es jedoch geben: Die Organisatoren verzichten auf die Bühne, dadurch lassen sich die Buden etwas luftiger platzieren und auch eine „Laufrichtung“ wird vor Ort vorgegeben. Zwei neue Stände, welche eigentlich bereits im letzten Jahr zum Einsatz hätten kommen sollen, feiern dann ihre Premiere. Die Beschicker stehen in den Startlöchern, um den ersten Weihnachtsmarkt „nach Corona“ so vielfältig wie möglich werden zu lassen. Und alle Besucher – ob stehend oder gehend – können sich dann in den vier Wochen auf die anderen, die „wirklich wichtigen“ 3G konzentrieren: Glühwein, gebrannte Mandeln und Geschenke.

Auch am Fenster des Rathauses wird dieses Jahr voraussichtlich ein neues Gesicht zu sehen sein: Noch bis zum 28. Oktober können sich Mädchen und junge Frauen ab 16 Jahren bei „aktives Neumarkt“ für die Rolle des Neumarkter Christkindes bewerben. Dieses eröffnet wie immer mit dem Prolog den Markt, besucht zwar in seiner Amtszeit nicht so viele Vereine und Institutionen wie sonst, mischt sich aber dafür etwas öfter unter die Weihnachtsmarktgäste. Ob es dann mit seinen Flügeln zu den stehenden, gehenden oder schwebenden Besuchern gezählt werden sollte, ist noch nicht abschließend geklärt…

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