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Donnerstag, 11 August 2022
StartKurz und wichtigUnd wenn wir nur ein paar Kisten mit Hilfsmittel per Post hochschicken…

Und wenn wir nur ein paar Kisten mit Hilfsmittel per Post hochschicken…

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Mit dieser Prämisse startete die Feuerwehr Sindlbach am Freitagabend 16.07. eine spontane Sammelaktion für die Flutopfer in Westdeutschland.
Über soziale Medien wurde der Aufruf schnell verteilt, so dass sich bereits am Samstag Schlangen beim Feuerwehrhaus in Sindlbach für die Abgabe der Hilfsmittel bildeten.
Auch Hilfsgüter von befreundeten Wehren, die sich kurzfristig auch an der Aktion beteiligt haben, wie FF Deining, Litzlohe, Möning, Berngau, Trautsmanshofen, Rengersricht, der Dorfvereine, wie OGV Sindlbach wurden in Sindlbach angeliefert.

Der Andrang war so groß, dass bereits am Samstagabend keine weiteren Kleiderspenden mehr entgegengenommen werden konnten. Die Aufnahmekapazitäten der Dorfhalle, welche kurzfristig als Lagerplatz für die fertig auf Paletten kommissionierten Hilfsgüter organisiert wurde, platzte bereits zu diesem Zeitpunkt aus allen Nähten.

Ad hoc konnte bereits am späten Abend dann auf Hallen im Bauhof in Berg als Zwischenlager zurückgegriffen werden, die am folgenden Sonntag mit weiteren Paletten aufgefüllt wurde. Insgesamt konnten so ohne Vorlauf auf 2 Tage über 100 Paletten, gefüllt mit:

  • Lebensmittel
  • Getränke
  • Hygieneartikel
  • Kleidung (sortiert nach männlich, weiblich, Kinder und z.T. nach Größen)
  • Spielzeug
  • Tiernahrung
  • Haushaltswaren
  • Koffer, Taschen
  • Bettwaren
  • Campingbedarf (Feldbetten, Schlafsäcke usw.) als Neuwarenspende

mit großer Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft, der Bauhofmitarbeiter, der ansässigen Firmen gepackt werden. Zusätzlich trafen z.B. von Lautenschlager Immobilien, Autohaus Fischer, vielen lokal ansässigen Firmen und Privatleuten und Dorfvereine Geldspenden ein, für die ebenfalls Hilfsgüter besorgt oder zentral gespendet wurden.

Parallel dazu wurde in den zwei Tagen nach geeigneten Transportmitteln gesucht. Bereits am Sonntagabend machte sich so der erste 40t LKW beladen in das Katastrophengebiet. 3 weitere LKW, ein Pritschenwagen und 2 Planenanhänger folgten der Route in der Montagnacht.

Völlig überwältigt von den zahlreichen Sachspenden möchte sich der erste Kommandant der FFW Sindlbach Andreas Englmeier und der erste Vorstand Paul Hartmann nicht nur bei den Spendern, sondern vor allem bei den zahlreichen Helfern (alle kurzfristig eingesprungen) bedanken.  Viele haben, ohne zu fragen, mit angepackt! Haben Verpackungsmaterialien, Brotzeit oder Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Ein herzlichen Dank auch an den Bürgermeister und die Bauhofmitarbeiter für die erfahrene Unterstützung.

In vielen Bereichen wird vor allem negatives berichtet, dieses Wochenende hat jedoch gezeigt, dass in großer Not viele zusammenstehen!  Eine tolle Erfahrung und eine tolle Gemeinschaft, in der wir leben!

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