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Sonntag, 14 August 2022
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Zahlen, Daten, Fakten zur Schulsituation in der Oberpfalz

Regensburg. Rund 9.800 Oberpfälzer Kinder werden am 14. September das erste Mal in die Schule gehen. Das sind fast zehn Prozent mehr als letztes Jahr. Insgesamt beginnt für 54.533 Schülerinnen und Schüler der Unterricht an den Grund- und Mittelschulen. Das entspricht einem Plus von 810 Schülerinnen und Schülern (1,51 Prozent der Gesamtschülerzahl).

Insgesamt bleibt der Trend an Grundschulen mit einem Plus von 853 Schülern (das entspricht 2,33 Prozent der Gesamtschülerzahl) positiv, während die Gesamtschülerzahl an Mittelschulen mit einem Minus von 43 Schülern (das entspricht 0,25 Prozent der Gesamtschülerzahl) leicht zurückgeht.

Trotz steigender Schülerzahlen konnte an den Grundschulen eine Zunahme der Klassenstärke verhindert werden. Der Durchschnitt bleibt mit 21,28 Grundschülern pro Klasse erfreulich niedrig (Vorjahr: 21,09). An den Mittelschulen ist der Durchschnitt nach wie vor geringer und liegt bei 19,91 Schülerinnen und Schülern pro Klasse.

Zur Unterrichtsversorgung an Oberpfälzer Grund- und Mittelschulen

Um eine gute Unterrichtsversorgung zu Schuljahresbeginn zu gewährleisten, stellte das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowohl für den grundlegenden Unterricht, als auch für besondere Unterrichtszwecke, wie z.B. Inklusion, Ganztagsbeschulung, Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und für Mobile Reserven, wieder ausreichend Lehrerstunden zur Verfügung.

Zum kommenden Schuljahr 2021/22 (Stand: 23.08.2021) wurden 243 Lehrkräfte neu eingestellt bzw. aus anderen Regierungsbezirken in die Oberpfalz versetzt. Zusätzlich treten 234 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter aus dem Grund-, Mittelschul-, Fachlehrer- und Förderlehrerbereich den zweiten Teil der Ausbildung an.

Zur Bildung der Mobilen Reserve wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ein Mindestmaß von 5.371 Lehrerstunden vorgegeben.

Um mögliche Unterrichtsausfälle zu kompensieren, wurden für die Mobile Reserve zusätzlich 22 Lehrerstellen bereitgestellt. Aufgrund der guten Erfahrungen in den Vorjahren, stehen diese Stellen als vorgezogene November- und Januarrate den Staatlichen Schulämtern bereits wieder ab Schuljahresbeginn zur Verfügung.

Schulbetrieb in Pandemiezeiten: Unterstützung auch in den Ferien

Trotz der Herausforderungen, vor die die Corona-Pandemie die gesamte Schulfamilie stellte, konnte die Umsetzung des „Lernens auf Distanz“ an den Oberpfälzer Grund-, Mittel- und Förder- und Beruflichen Schulen gut gemeistert werden. Dank des großen Engagements, der stetigen Kraftanstrengung sowie dem reflektierten Vorgehen der Schulämter, der Schulleitungen und der Lehrkräfte wurden die Schülerinnen und Schüler im Pandemiegeschehen verlässlich und kontinuierlich in ihrem Lernprozess begleitet.

Bereits seit den Pfingst- und über die Sommerferien hinweg wurden Schülerinnen und Schüler durch das Förderprogramm „gemeinsam.Brücken.bauen“ von über 400 fachlich qualifizierten Unterstützungskräften beim Lernen gefördert. Neben pensionierten Lehrkräften, Studenten und Aushilfslehrern wird der Bedarf in den Sommerferien u.a. auch durch Mehrarbeit der Lehrkräfte gedeckt. Sie werden zur Lernförderung als auch zur Förderung der Sozialkompetenz mit Blick auf den Ausgleich pandemiebedingter Nachteile der Oberpfälzer Schülerinnen und Schüler eingesetzt. Auch im Schuljahr 2021/22 wird es weiterhin Unterstützungsmaßnahmen geben. Dem Regierungsbezirk Oberpfalz werden 38 Stellen für Teamlehrkräfte zugewiesen, die als Unterstützung für pandemiebedingt nicht im Präsenzunterricht einsetzbare Lehrkräfte den Schulen zur Verfügung stehen. Außerdem wird das Förderprogramm „gemeinsam.Brücken.bauen“ fortgeführt. Hierfür werden dem Regierungsbezirk Oberpfalz Mittel in Höhe von über 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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