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Freitag, 7 Oktober 2022
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Team „AutonOHM“ der TH Nürnberg erzielt zweiten Platz beim RoboCup Rescue-Wettbewerb

Bei den „RoboCup Rescue German Open“ treten selbst entwickelte Rettungsroboter von Studierenden gegeneinander an. Sie müssen dabei verschiedene Rettungsszenarien bewältigen. Das international erfolgreiche Team „AutonOHM“ der TH Nürnberg erzielte mit seinem Roboter den zweiten Platz.

Türen öffnen, durch einen verrauchten Raum navigieren und einen gefährlichen Giftgaskanister schließen: Ferngesteuerte Roboter helfen unter anderem der Feuerwehr bei riskanten Einsätzen und unterstützen sie bei der Personenrettung. Doch dieses Mal zum Glück nur im Rahmen der „RoboCup Rescue German Open“ innerhalb simulierter Szenarien. Beim „RoboCup Rescue“ agieren Rettungsroboter in nachgebildeten Katastrophenszenarien und müssten autonom die Arena bewältigen. Dieses Jahr wurde der Wettbewerb am Deutschen Rettungsrobotik-Zentrum (DRZ) in Dortmund ausgetragen.

Das Team „AutonOHM“ der TH Nürnberg erzielte den zweiten Platz und erhielt dafür die eintägige Nutzung eines Labors am DRZ. Zudem gewann der Roboter „Schrödi“ den Preis „Best in Class Dexterity“, eine Auszeichnung für besondere Geschicklichkeit.

Der Roboter-Wettbewerb hat durchaus einen engen Bezug zur Realität: Maschinen, die in Gefahrenbereichen autonom agieren, sind in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen einsetzbar und können Leben retten. Ausgestattet mit Wärmebildkameras und Lasersensoren sind die Roboter bestens gerüstet, um sich in schwer erreichbaren Gebieten zu bewegen und so die Rettungskräfte zu unterstützen. Dort können sie beispielsweise die Positionsdaten von eingeschlossenen Personen oder Brandherden sammeln und nach außen kommunizieren. Prof. Dr. Stefan May, Professor für Automatisierungstechnik/Mechatronik an der TH Nürnberg und Leiter des Labors für Mobile Robotik, sieht in Wettbewerben wie den „RoboCup Rescue German Open“ ein großes Potenzial: „Das Ziel dieser Liga ist es, die Entwicklung von intelligenten Maschinen zu fördern und deren Einsatz in Gefahrensituationen zukünftig zu ermöglichen. Umso stolzer bin ich, dass das Team AutonOHM den zweiten Platz belegen konnte.“

Beim RoboCup Rescue müssen Rettungsroboter, wie Roboter „Schrödi“ von der TH Nürnberg, autonom eine Arena bewältigen. (Foto: Team AutonOHM)

Das Team „AutonOHM“ wurde 2012 innerhalb des Labors für Mobile Robotik gegründet und besteht seitdem aus wechselnden Mitgliedern von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden der TH Nürnberg. „Die Studierenden bekommen einen Einblick in die Forschung und Entwicklung von autonomen Systemen. Die Teammitglieder haben Kompetenzen aus unterschiedlichen Disziplinen und entwickeln gemeinsam den Roboter weiter“, sagt Prof. Dr. Stefan May.

Das Team „AutonOHM“ erzielt beim „RoboCup Rescue“ regelmäßig Topplatzierungen und wurde 2019 deutscher Meister. Auch in anderen Roboter-Wettbewerben ist das Team sehr erfolgreich: Zuletzt sicherte es sich beim „RoboCup@Work“ zum dritten Mal den Weltmeistertitel.

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