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Samstag, 3 Dezember 2022
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Ortsdurchfahrt Darshofen wieder freigegeben

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Im April haben die Bauarbeiten zum Neubau der Ortsdurchfahrt der Kreisstraße NM 32 in Darshofen begonnen. Nun konnte Landrat Willibald Gailler zusammen mit Bürgermeister Josef Bauer und seinen Mitarbeitern Abteilungsleiter Michael Gottschalk, Kreiskämmerer Hans Ried, Tiefbauamtsleiter Johann Schmauser und Stephan Meier von der Tiefbauverwaltung im Landratsamt die Straße wieder offiziell für den Verkehr freigeben. An der Verkehrsfreigabe nahm auch Daniel Scharnagl als Vertreter der bauausführenden Firma Scharnagl, Weiden, teil.

Die Maßnahme umfasste den Ausbau der Kreisstraße NM 32, beginnend am Ortsende Richtung Eichenhofen ortseinwärts bis zum Sägewerk Plank, bei dem es an den bereits im Jahr 2016 und 2017 gebauten BA I anschließt.

Der bauliche Zustand der NM 32 war auf diesem Teilabschnitt sehr schlecht. Die Fahrbahn war unzureichend tragfähig, sodass die Oberfläche der Straße über große Bereiche, Schäden in Form von Rissbildungen, Fahrbahnabsenkungen und Verformungen aufzeigte. Der Straßenoberbau war für die Verkehrsbelastungen zu schwach und nicht ausreichend frostsicher gegründet.

Die Entwässerungseinrichtungen erfüllten nicht mehr die notwendige Entwässerungsfunktion. Es wurde zudem ein zusätzlicher Oberflächenkanal hergestellt.

Mit dem jetzigen Ausbau wurden die aufgeführten Mängel beseitigt und dauerhafte Verbesserungen der Infrastruktureinrichtungen erreicht.

So wurden im Zuge des Ausbaus die Versorgungsleitungen Strom, Telekom, Straßenbeleuchtung erneuert und im Gehweg neu geordnet, eingebracht. Die Stadt Parsberg ließ ebenso über den Zweckverband Laber-Naab bzw. dessen neu gegründete Infrastrukturabteilung auch die DSL – Leitungen einbringen.

Die Glasfaserleitungen wurden bis in die jeweiligen Häuser verlegt. Die Gradiente (höhenmäßiger Verlauf) der Straße ist durch die vorhandenen

Grundstückszufahrten vorgegeben und bleibt größtenteils auf dem alten Niveau.

Im Bereich des Kerschbachgrabens wurde auf Wunsch der Anlieger während des Baubetriebes eine Umplanung und ein Umbau der bereits neu hergestellten Entwässerung und des Frostschutzkoffers veranlasst, da sich durch den geplanten Neubau das Niveau des Hochwasserabflusses um 2 bis 3 cm erhöht hätte.

Die örtlichen Bodenverhältnisse führten im gesamten Bereich der Baustrecke zu Behinderungen durch massiven Fels.

Für die noch hinzukommende Dorferneuerung im Jahr 2022 wurden die Anschlüsse an die Gemeindeflächen provisorisch hergestellt, sodass hier mit möglichst geringem Aufwand die hinzukommenden Pflasterflächen angeschlossen werden können.

„Der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. investiert verlässlich in die Verbesserung seines Kreisstraßennetzes. Allein in diesem Jahr haben wir rund 7 Mio. € investiert und damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer verbessert,“ freuten sich der Landkreischef und der Bürgermeister bei der Verkehrsfreigabe.

Sie dankten der Firma Scharnagl für die gute Bauausführung, allen Anwohnern und Anliegern sowie bei den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Vollsperrung und dem Freistaat Bayern für die Förderung.

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