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Samstag, 25 Juni 2022
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Füracker: 2020 war Herausfordernd für viele Bayerische beteiligungen

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Einschränkungen & massive Belastungen durch Corona-Pandemie // Gute Bewältigung dank starkem Krisenmanagement

„Bayerns Beteiligungsunternehmen blicken auf ein außergewöhnlich herausforderndes Jahr 2020 zurück, das ganz im Zeichen der Pandemie stand. Die Corona-Krise hat zahlreiche Branchen, wie unter anderem die Messewirtschaft und den Luftverkehr, und damit auch viele Beteiligungen des Freistaats hart und unverschuldet getroffen. Mein herzlicher Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Unternehmen, die in dieser Pandemiezeit unter erschwerten Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet haben. Sie alle haben die vielfältigen Herausforderungen dieser Krise bewältigt und zahlreiche Zusatzaufgaben bestens gemeistert!“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Wir hoffen in 2022 wieder die gesamte Energie und Kraft auf unser gemeinsames Ziel richten zu können: Tradition und Identität erhalten, für Nachhaltigkeit und Wirtschaftsstärke sorgen und Zukunftsfelder aktiv mitgestalten!“, so Füracker.

Die staatlichen Beteiligungen umfassen ein breites Spektrum von Traditionsbetrieben, wie die staatlichen Brauereien, das Bayerische Hauptmünzamt oder die Bayerische Seenschifffahrt bis hin zu Engagements in wichtigen Zukunftsbranchen. Der Freistaat ist auch an bedeutenden bayerischen Großunternehmen beteiligt, insbesondere der BayernLB sowie den Flughäfen und Messen in München und Nürnberg. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 enthält das staatliche Beteiligungsportfolio insgesamt 56 Unternehmen in privater Rechtsform und 12 Unternehmen in sonstiger Rechtsform.

Die weltweite Krise hat Auswirkungen auf eine Vielzahl der Beteiligungen des Freistaats. Konnte beispielsweise die Messe München GmbH im Geschäftsjahr 2019 noch einen Rekordumsatz erzielen, so führten die Veranstaltungseinschränkungen zu einem deutlich negativen Jahresergebnis 2020. Auch Verkehrsentwicklung und wirtschaftliche Kennzahlen der Flughafengesellschaften München und Nürnberg sind seit März 2020 stark von der Corona-Krise gezeichnet. Die Fluggastzahlen brachen in den vergangenen beiden Jahren bei beiden Flughäfen um jeweils rund 75 Prozent gegenüber 2019 als letztem Vor-Krisen-Jahr ein. Trotz dieses Einbruchs mussten sich beide Flughäfen zu jeder Zeit betriebsbereit halten, um die Versorgung mit medizinischen Gütern sicherzustellen und bayerischen Reisenden die Rückkehr aus dem Ausland zu ermöglichen. Infolge der Pandemie wurde in 2020 außerdem die Bayerische Finanzagentur GmbH neu gegründet: Sie verwaltet den BayernFonds, der Unternehmen unterstützt, ihre Kapitalbasis zu stärken und Liquiditätsengpässe zu überwinden.

Der Beteiligungsbericht 2021 gibt einen Überblick über die Beteiligungen des Freistaats Bayern zum 31. Dezember 2020. Anhand ausgewählter Kennzahlen, wie zum Beispiel Umsatz, Jahresergebnis oder Beschäftigtenzahl, wird die wirtschaftliche Entwicklung der entsprechenden Unternehmen in den vergangenen Jahren aufgezeigt.

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