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Montag, 8 August 2022
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Eichstätter Dom: Renovierung im Zeit- und Kostenplan – barrierefreier Zugang vorgesehen

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(pde) – Voll im Soll befinden sich die Sanierungsmaßnahmen im Eichstätter Dom. „Was die Kosten und den zeitlichen Ablauf betrifft, liegen wir im Plan“, sagte Thomas Sendtner, Bereichsleiter Hochbau beim Staatlichen Bauamt Ingolstadt, bei einem Pressegespräch im Eichstätter Dom. Derzeit werden das Langhaus und das Querschiff saniert. Diese weisen massive Schäden auf. So sind zahlreiche Balken von unten verfault und haben zu starken Verformungen im gesamten Tragwerk geführt. Außerdem hat sich eine Neueindeckung der gesamten Dachflächen als notwendig erwiesen. „Die Sanierung war dringend notwendig“, fasste Sendtner zusammen.

Neu hinzugekommen sind Maßnahmen, die sich im Laufe der Sanierungsarbeiten von Seiten der Diözese ergeben haben. Unter anderem soll ein barrierefreier Zugang zum Dom geschaffen werden. „Wir denken dabei auch an die vielen älteren Menschen und die Familien mit Kinderwägen“, erklärte der „Summus Custos“, der Hausherr des Doms, Domkapitular Reinhard Kürzinger. „Nachdem verschiedene Möglichkeiten geprüft worden sind, haben wir uns für einen Aufzug mit Zugang vom Domplatz aus entschieden“. Weitere neu geplante Schritte sind die Installation einer Brandmelde- und Brandbekämpfungsanlage, die Überarbeitung der Uhren- und Glockensteuerung, Schutzmaßnahmen für die Orgel sowie der Einbau einer Lüftungsanlage für die Orgel. „Es ist sinnvoll, diese Maßnahmen jetzt durchzuführen, weil sie baulich zusammenhängen und somit Kosten sparen“, ergänzte der Leiter des Diözesanbauamts, Ralph Lutz. Die Mehrkosten dafür betragen rund 1,7 Millionen Euro und werden von der Diözese übernommen. Insgesamt gehen die Verantwortlichen von Kosten in Höhe von 17,2 Millionen Euro aus. Davon übernimmt 12,2 Millionen der Staat.

Die Verantwortlichen für die Baumaßnahmen am Dom (von links): Thomas Sendtner, (Staatliches Bauamt Ingolstadt), Architekt Hermann Keim, Domkapitular Reinhard Kürzinger („Summus Custos“), Domkapitular Josef Blomenhofer (Dompfarrer) und Ralph Lutz (Diözesanbauamt). Foto: Bernhard Löhlein/pde.

Die Renovierung des Eichstätter Doms ist in drei Bauabschnitten geplant: Im Herbst 2019 wurde mit der Sanierung des Westchores der erste abgeschlossen. Von 2020 bis 2021 steht die Sanierung des Langhauses und des Querschiffs an. Für 2022 und 2023 sind die Restaurierungen des Ostchors, sowie der Türme mit der Kapitelsakristei vorgesehen. In dieser Zeit bleibt der Dom komplett geschlossen. Weitere Informationen unter www.eichstaetter-dom.de.

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