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Donnerstag, 8 Dezember 2022
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Diözesanrat blickt zuversichtlich auf das neue Jahr

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(pde) – „Auch wenn die Pandemie immer noch nicht überwunden ist und uns all die Probleme, die uns in dieser Welt und in unserer Kirche schon 2021 beschäftigt haben, auch 2022 weiter auf der Agenda stehen werden, blicke ich zuversichtlich auf dieses vor uns liegende neue Jahr“: Das schreibt Diözesanratsvorsitzender Christian Gärtner an die Personengruppe, die er eigentlich zum traditionellen Neujahrsempfang nach Eichstätt einladen wollte. Zum zweiten Mal musste das Treffen von Vertretern aus Kirche, Politik und Gesellschaft wegen der hohen Infektionszahlen abgesagt werden.

„Die Pandemie führt uns die Verletzlichkeit unserer Welt deutlich vor Augen“, stellt Gärtner in seinem Schreiben fest. „Den dadurch verstärkten zentrifugalen Tendenzen in unserer Gesellschaft, die von der Angst profitieren, sollten wir als Christen eine Botschaft der Solidarität und Zuversicht, die sich Trauer und Angst, Freude und Hoffnung aller Menschen zu eigen macht, entgegensetzen.“ In der gegenwärtigen Situation könnten Christen diese Solidarität vor allem mit den Kranken, den Kindern und all denen, die sich nicht impfen lassen können, dadurch konkret werden lassen, „dass wir uns alle impfen lassen, solange nicht wirklich zwingende Gründe dagegenstehen.“

Für die existentiellen Herausforderungen, vor denen die Menschheit stehe, gebe es jedoch keine einfachen Lösungen. „Egal, ob es um die Pandemie geht, die gerechte Verteilung der Güter dieser Welt, die Sicherung des Friedens unter den Völkern oder den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen: Wir Menschen bleiben darauf angewiesen, miteinander um den richtigen Weg, damit umzugehen, zu ringen, auch auf die Gefahr hin, Fehler zu machen“, so Gärtner. Dieses Miteinander-Ringen um die besten Lösungen setze Freiheit voraus, außerdem die Bereitschaft, mit allen Menschen guten Willens vorurteilsfrei zusammenzuarbeiten.

Die katholische Kirche in Deutschland werde im Jahr 2022 den Synodalen Weg und den von Papst Franziskus initiierten weltweiten Prozess fortsetzen. Ziel sei es, die nötige Glaubwürdigkeit wieder zu gewinnen, „mit der wir unserem eigentlichen Auftrag gerecht werden können: Als Gemeinschaft der Glaubenden die frohe Botschaft von der Liebe Gottes und den Auftrag, jeden Nächsten zu lieben, beispielhaft vorzuleben, um so zu bezeugen, wie wir Menschen in Frieden miteinander und mit der Schöpfung leben können.“

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