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Freitag, 19 Juli 2024
StartKurz und wichtigDigitalisierung im Klinikum schreitet voran – Modernes Dienstplanungs- und Zeiterfassungssystem wird implementiert

Digitalisierung im Klinikum schreitet voran – Modernes Dienstplanungs- und Zeiterfassungssystem wird implementiert

Schaufenster Neumarkt

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Die unabdingbare Digitalisierung im Klinikum Neumarkt schreitet voran. Mit der Auftragserteilung an die Münchner IT-Firma ATOSS Software AG wird eine neue, moderne, cloudbasierte Software für die Funktionen Zeiterfassung und -wirtschaft, Dienstplanung, Personalbedarfsplanung, Qualifikations- und Kostenstellenmanagement in den kommenden Monaten eingeführt. Das umfassende Digitalisierungsprojekt hat das Ziel, die 2.300 Beschäftigten über intuitive Self Services (Benutzer können hiermit auf Ressourcen zugreifen, um selbst Lösungen zu finden, ohne sich an einen Servicemitarbeiter wenden zu müssen) und App in das Arbeitszeitmanagement zu integrieren, unternehmensweit mehr Transparenz zu schaffen und eine flexiblere, bedarfs- und gleichzeitig mitarbeiterorientierte Dienstplanung zu etablieren.

Die Bedürfnisse der Beschäftigten können mit Hilfe von Lebensarbeitszeitkonten und individuellen Schichtmustern bestmöglich berücksichtigt werden.

Mit der neuen Software schafft das Klinikum die Basis für ein zukunftsfähiges Arbeitszeitmanagement. Die Lösung wird dazu beitragen, die flexible Arbeitszeitgestaltung regelkonform umzusetzen und die Mitarbeitenden in die zeitwirtschaftlichen Prozesse zu integrieren. Künftig haben alle Beschäftigten direkten Zugriff auf ihr Arbeitszeitkonto, nutzen digitale Workflows für das Antragswesen und gestalten ihre Dienstplanung in hohem Maß eigenverantwortlich.

Arbeitszeiten, An- und Abwesenheiten sowie Überstunden werden effizient und sicher dokumentiert. Die digital erfassten Daten werden nahtlos an das Lohn- und Gehaltssystem übertragen und bilden die Grundlage für die korrekte Entgeltabrechnung. Dabei werden gesetzliche, tarifliche und betriebliche Regularien automatisch berücksichtigt. Warnhinweise verhindern Regelverstöße bereits bei der Planung. Auch Personalbedarfe, Qualifikationen und Mitarbeiterwünsche fließen in die digitale Disposition ein. Der Klinikleitung stehen topaktuelle Auswertungen, Analysen und Reports zur Verfügung.

Klinikvorstand René Klinger erklärt: „Es ist uns ein Anliegen, die individuellen Lebensphasen und besondere familiäre Situationen unserer Mitarbeitenden im Klinikalltag zu berücksichtigen. Von einer planbaren, flexiblen und gerechten Dienstplanung profitieren Patienten, Belegschaft und Unternehmen gleichermaßen.“ Das ehrgeizige Digitalisierungsprojekt soll Mitte 2024 abgeschlossen sein.

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