Modellstadt für Digitalisierung

Modellstadt für Digitalisierung

Das bayerische Wirtschaftsministerium setzt die Initiative „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ fort. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fasst die Ziele der Initiative zusammen: „Wir wollen die Vorteile des Online-Shoppings mit dem Einkaufen in der Heimat kombinieren. Beides ist im Trend, kann aber nur zusammengehen, wenn sich der mittelständische Handel in den Städten der Digitalisierung öffnet, im Internet sichtbar wird und mit seinen Kunden auch online kommuniziert. Dabei unterstützen wir mittlere Städte aus dem ländlichen Raum aus allen Regierungsbezirken.“

Im Rahmen der Initiative werden seit Ende 2018 Projekte der Städte Bad Kissingen, Forchheim, Gunzenhausen, Hof, Moosburg an der Isar, Neumarkt in der Oberpfalz, Plattling und Sonthofen vom Wirtschaftsministerium gefördert. Vertreter dieser Kommunen trafen sich Ende März im Bayerischen Wirtschaftsministerium, um ihre Projekte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und dem Präsidenten des Handelsverbands Bayern, Ernst Läuger, vorzustellen.

Als eine der acht Modellstädte war auch Neumarkt zu der Präsentation in München eingeladen und wurde durch Oberbürgermeister Thomas Thumann und City-Manager Christian Eisner vertreten. „aktives Neumarkt“ e.V. hat sich mit der Projektidee eines stadtweiten digitalen Bonussystems beworben, das sich über viele Bereiche der Stadt erstreckt und neben dem Thema Einkaufen auch das Parken und Einrichtungen wie Museen und das Schlossbad umfassen soll. „Die Präsentationen der anderen Städte zeigten, dass das Thema ‚Digitalisierung‘ jeweils sehr unterschiedlich angegangen wird. Mit unserer geplanten ‚NM Card‘ schaffen wir zusammen mit der Stadt Neumarkt und den Stadtwerken Neumarkt ein Angebot, das in diesem Umfang in ganz Bayern seines gleichen sucht. Der Innovationsgrad unseres Konzepts ist insgesamt sehr hoch, was sicherlich einer der Hauptgründe für die erfolgreiche Bewerbung war“, so Eisner zur Neumarkter Projektidee.

Das Projekt Digitale Einkaufsstadt Bayern lief zunächst von 2015 bis 2017 als Modellprojekt des Wirtschaftsministeriums mit den drei Städten Coburg, Günzburg und Pfaffenhofen an der Ilm. Aufgrund des Erfolgs des Projekts hatte der Ministerrat noch 2018 beschlossen, das Projekt fortzuführen und auf weitere Städte auszuweiten. Die jetzt geförderten acht Städte wurden aus insgesamt 25 Bewerbungen ausgewählt.