Neues aus der Klostergasse

Neues aus der Klostergasse

Susanne Weigl

Es tut sich was in Neumarkts Fußgängerzone: Zwischen März und Mai 2018 wird es fünf neue Geschäftseröffnungen geben. Damit sind mehr als die Hälfte der momentan neun leer stehenden Immobilien wieder als Ladengeschäfte genutzt.

In großen schwarzen Lettern auf rotem Grund prangt bereits an der Häuserfront des ehemaligen Quick-Schuh-Ladens, was die Kunden dort bald erwartet, und zwar ein Friseur- und Barber-Shop für pflegebewusste Bartträger. „Mit dieser Geschäftsidee füllen wir in Neumarkt eine Marktlücke“, erzählt Inhaber Sait Basaran. Schräg gegenüber wird die ehemalige Strumpf-Boutique mit erweitertem Sortiment von Brigitte Karl weitergeführt. „Madonna“ heißt künftig „Valentina“. In der Klostergasse 5 wird Nadja Huber in dem 25 Quadratmeter großen Verkaufsraum ab März italienische Mode zu günstigen Preisen verkaufen.

Auch in der einstigen Bäcker Feihl-Filiale wird derzeit kräftig geschraubt und gehämmert. Hier zieht im April Diana Hofmann-Huber mit ihrem Blumenladen „Dianas Floristik“ ein. Sie wechselt von der Oberen Marktstraße in die Klostergasse. „Die Mieten sind hier günstiger, es gibt eine größere Freifläche und außerdem brauche ich die Blumen nicht mehr so oft gießen, da hier mehr Schatten ist“, lacht die Floristin. Die Klostergasse 16 hat ebenfalls einen neuen Mieter gefunden. Wer in das blaue Haus demnächst einzieht, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt. Des Weiteren sind mindestens zwei Popup-Stores geplant, einer mit Bekleidung und Accessoires und einer mit Design-Produkten und Heimtextilien.

Neues Logo

Beim Rundgang durch die Klostergasse stellte Citymanager Christian Eisner den Neumarkter Medienvertretern nebenbei noch zwei weitere Neuigkeiten vor. Die Klostergassen-Gemeinschaft will sich bei künftigen Aktionen geschlossen mit einem gemeinsamen Logo nach außen präsentieren. Darauf abgebildet sind das Klostertor sowie der Turm der Hofkirche. Fans der Graffiti-Szene dürfen sich auf etwas ganz Besonderes freuen: Noch im ersten Halbjahr, wenn die Bauzäune vor dem Hackner-Areal stehen, wird es einen Graffiti-Wettbewerb geben. Einzelheiten zur Bewerbung werden rechtzeitig bekannt gegeben.