Malerische Herausforderung

Malerische Herausforderung

Dass ein Ort malerisch in eine hügelige Landschaft eingebettet ist, mag aus touristischer Sicht ein Pluspunkt sein – für Stadtplaner kann dies jedoch zur Herausforderung werden. Ein Beispiel: Die Grund- und Mittelschule Berching. „Wir haben hier inzwischen einen Neubau ins Auge gefasst, doch die Standortfrage ist nicht leicht zu klären“, so Bürgermeister Ludwig Eisenreich beim Neujahrsempfang am Samstag in der Europahalle. Dennoch will man das schwierige Thema 2018 angehen – neben vielen weiteren Projekten, die auf der Agenda stehen. Bei allen Dorferneuerungs-, Infrastruktur- und sonstigen Maßnahmen, welche 2017 abgeschlossen wurden oder zeitnah umgesetzt werden, möge sich jeder selbst ein Bild davon machen, ob man in Berching von Stillstand reden könne, so die Stadtspitze. Die Opposition hatte in den letzten Wochen des abgelaufenen Jahres  vermehrt Kritik in dieser Richtung geäußert. Eisenreich erwähnte aber auch, dass trotz der Investitionen die Finanzen auf stabiler werdenden Beinen stünden. So habe Berching den geringsten Schuldenstand seit 25 Jahren vorzuweisen, die erfolgreichen Unternehmen der Region trügen zu einer guten Entwicklung der Steuereinnahmen bei.
Auch an zentraler Stelle in der Stadt rühre sich etwas: Das alte Hotel „Post“, nach dem Kauf durch einen arabischen Scheich jahrelang leerstehend, wird aktuell durch die neue Eigentümerfamilie Amrhein umgebaut. Schräg gegenüber hat ein Bagger beim Abriss des alten Postgebäudes bereits gute Arbeit geleistet, hier sollen bis Ende 2018 13 neue Wohnungen entstehen.
Mit einem Buffet und guten Gesprächen klang der Neujahrsempfang zur Mittagsstunde aus, bevor die Aktiven der Faschingsgesellschaft Hechtonia die Europahalle für ihre Saisoneröffnung am Abend vorbereiteten.