Generalsanierung und Erweiterung Martini-Schule

Generalsanierung und  Erweiterung Martini-Schule

Für das Richtfest zur Generalsanierung der Martini-Schule in Freystadt hatten sich Bauherr und Architekt einen ganz besonders heißen Tag ausgesucht. Zur Freude der Anwesenden hielten sich Bürgermeister Alexander Dorr und Landrat Willibald Gailler demzufolge an den Spruch „In der Kürze liegt die Würze“.

Mit der derzeit laufenden Baumaßnahme soll die Martini-Schule für die Zukunft fit gemacht werden. Der ständige Fortschritt, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und individuelle Fördermöglichkeiten, fordert nicht nur Pädagogen, sondern auch die Gebäudeplaner. Während der Landkreis seinen Bildungsauftrag mit insgesamt dreizehn weiterführenden Schulen und rund 9.200 Schülerinnen und Schüler erfüllt, seien für den Bau und Unterhalt der Grund- und Mittelschulen die zuständigen Gemeinden verantwortlich – „und dies tun sie in hervorragender Weise“, resümiert Landrat Willibald Gailler.

Das Schulgebäude
Fakt ist, dass die Nutzfläche des Schulgebäudes 4.720 Quadratmeter betragen wird. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant. Die Gesamtkosten betragen rund 22 Millionen Euro. Dass bei der Vergabe der Gewerke fast ausschließlich regionale Firmen und Handwerksbetriebe berücksichtigt wurden, war den Planern ein Anliegen.

Unklar hingegen ist, wie sich das äußere Erscheinungsbild – die Fassade – später präsentiert. Insgesamt vier Farb-Varianten stehen zur Wahl. „Auf jeden Fall wird die Fassade aus recyclebarem Ton sein und ebenfalls aus der Region kommen“, erklärt Architekt Johannes Berschneider beim Rundgang durch die Baustelle.  Durchschnittlich vierhundert Schüler werden an der Martini-Schule von 42 Lehrkräften unterrichtet. Neben 24 Klassenzimmern stehen unter anderem Differenzierungsräume, Mensa und Speisesaal, Mehrzweckräume sowie ein Werkbereich zur Verfügung. Die Wärme für das Gebäude liefert ein Gas-Blockheizkraftwerk mit 16 kW elektrischer und 38 kW thermischer Leistung.

Text. Susanne Weigl