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Mittwoch, 1 Februar 2023
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Astrid Zunner sehnt die Wettkämpfe herbei

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Mit der Velburger Triathletin beim Anschwimmen am Bögl-Baggersee

Eigentlich ist sie Vielstarterin. Doch im Jahr 2020 gab es aus Pandemie-Gründen lediglich einen einzigen kleinen Wettkampf für sie. Triathletin Astrid Zunner brennt darauf, ihr Können endlich wieder bei Wettbewerben beweisen zu können. So ist ihr großes Ziel der Duathlon-Start bei der Altersklassen-Europameisterschaft in Siebenbürgen. Diese Herausforderung in Târgu Mures – zu Deutsch übrigens Neumarkt am Mieresch – steht für Anfang Juli im Terminkalender und ist noch nicht verschoben oder abgesagt.

Archivbild: Der Neumarkter Fahrradhändler Peter Stadler (links) greift Astrid Zunner (Mitte) bei Wettbewerben als langjähriger Sponsor unter die Arme. Archivfoto: Vanessa Forsbach

Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Zunächst einmal war Anschwimmen am Bögl-Baggersee angesagt. Wir durften die 47-Jährige begleiten, als sie sage und schreibe zum ersten Mal seit sechs Monaten ins Wasser stieg: „Das ist für mich heuer Premiere“, sagte die Velburgerin angesichts des bei bestem Frühjahrswetter funkelnden Wasserspiegels. „Im Winter konnte ich überhaupt kein Schwimmtraining absolvieren.“ Alle Bäder hatten zu und im Freien ist das Wasser zu kalt – auch mit Neopren-Anzug, der die Triathletin am Baggersee schützte, als sie sich zum ersten Mal seit Langem im Wasser bewegte. Der Bögl-See wird wohl zunächst einmal ihre „Hauptzuflucht“ werden, bis die Freibäder wieder öffnen: „Ich arbeite nebenan bei der Firma Bögl und insofern ist das sehr praktisch. Ich muss nach der Arbeit zum Trainieren nur schnell über die Straße.“

Voll ambitioniert wollte Astrid Zunner in den Triathlon-Sommer 2020 starten. Sie hatte sich viel vorgenommen. „Das Programm ist völlig geplatzt“. Als einziger Wettkampf im Corona-Jahr blieb der Dreikönigs-Lauf in Kersbach für sie übrig. Mittlerweile trainiert Astrid Zunner wieder zehn Stunden pro Woche und macht sich fit für potenzielle Wettbewerbe. Da hätte sie neben Rumänien noch die Bayerische Duathlon-Meisterschaft im Blickfeld, die jedoch erst mal in den Juli verschoben wurde. „Obwohl Duathlon nicht mein Faible ist“, sagt die Velburgerin, „könnte man sich dort was ausrechnen.“

Foto: jpl

Astrid Zunner startet für Tri Star Regensburg, ist aber auch Mitglied bei Windschatten Neumarkt und dem TV Velburg. „Das Feuer für den Triathlon wird bei mir nie erlöschen“, weiß die Vize-Europameisterin in der AK 45 von 2019, „aber es gibt nicht nur Triathlon in meinem Leben.“ So verrät sie uns, dass sie davon träumt, sich einmal eine Alpaka-Herde anzuschaffen, eventuell auch ein paar Esel: „Hühner haben wir sowieso schon daheim – das wird dann vielleicht eine kleine Farm.“ Astrid Zunner sieht sich gerne Kunstausstellungen an und schätzt die Werke des Regensburger Künstlers Oleg Kuzenko.

Foto: jpl

Triathlon möchte sie so lange wie möglich betreiben. „Den Reiz macht aus, dass es mit den drei verschiedenen Disziplinen nie langweilig wird“, sagt sie. Schwimmen wurde für sie „von der Hass- zur Lieblingsdisziplin“ – nicht zuletzt dank ihres Schwimmtrainers Günter Bartel. Ihr Haupttrainer ist der Weidener Stephan Löw. Zusammen mit ihrem Mann Christian Wolfarth träumt sie davon, noch einmal bei der Langdistanz in Hawaii dabeisein zu können. Wol-farth ist seit 30 Jahren aktiver und begeisterter Triathlet, hat insgesamt schon zwölf Langdistanzen absolviert und war bereits zwei Mal in Hawaii dabei – ein Erlebnis, das in den Annalen von Astrid Zunner noch fehlt.

Foto: jpl

Beide versuchen, möglichst alle Wettkämpfe zusammen zu absolvieren: „Für einen gemeinsamen Start auf Hawaii müssten wir aber beide die Qualifikation schaffen“, sagt Christian Wolfarth. Das Triathlon-Paar hat zunächst einmal eine Urlaubsreise im Oktober auf die Bermudas zur Sprint-WM ins Auge gefasst. Wenn es die Pandemie zulässt.

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