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Montag, 5 Dezember 2022
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„Visitenkarte“ mit Schienenanschluss

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Parsberger Bahnhof nach Sanierung eingeweiht

Rund 152 Jahre hat der Parsberger Bahnhof schon „auf dem Buckel“. Gerade in den letzten Jahren sah man ihm – wie auch einigen anderen Bahnhofsgebäuden im Landkreis Neumarkt – sein Alter durchaus an. Doch nun erstrahlt das Haus, das laut Bürgermeister Josef Bauer für die Kommune durchaus eine „Visitenkartenfunktion“ bei Zugreisenden hat, in neuem Glanz.

Bei der feierlichen Einweihung nach der Sanierung konnte die Stadtspitze unter anderem Finanzminister Albert Füracker, Bezirkstagspräsident Franz Löffler und Landrat Willibald Gailler begrüßen. Was den Parsberger Bahnhof außerdem mit anderen Einrichtungen dieser Art in der Region verbindet: Das Gebäude wurde in jüngster Vergangenheit nicht wirklich genutzt, nun dafür aber umso multifunktionaler: Nach der aufwändigen Sanierung des Haupttraktes und dem Abriss bzw. Neubau von seitlichen Anbauten finden sich hier jetzt neben der Wartehalle unter anderem ein Reisebüro, eine Touristeninformation, ein Kiosk und neue Sanitäranlagen. Die barrierefrei erreichbare Stadtbücherei ist im oberen Stockwerk angesiedelt. „Wer in Parsberg ankommt, soll sehen, welche Bedeutung die Stadt in der Region hat“, so Josef Bauer über die erklärten Ziele der Umbaumaßnahme. Nachdem das Nutzungskonzept für das Gelände unter Beteiligung der Bürger erstellt worden war, investierte Parsberg rund 2,1 Millionen Euro in das Projekt. Nach Zuschüssen vom Freistaat, dem Landkreis Neumarkt, einem Wirtschaftsförderprogramm für touristische Infrastruktureinrichtungen und der Bayerischen Landesstiftung liegt der Eigenanteil der Kommune bei rund einer Million Euro.

Foto: Stadt Parsberg

Die Stadt Parsberg hatte das Gebäude mit umliegendem Parkplatzareal vor rund 10 Jahren erworben. Der erste Bürgermeister Josef Bauer wies bei der Dankesrede daraufhin, dass die Sanierung von Bahnhöfen eigentlich ein Anliegen für die Deutsche Bahn sein sollte. Im nächsten Schritt soll 2022 noch der Außenbereich fertiggestellt werden, hier kann die Kommune mit Fördermitteln von rund 70 Prozent rechnen.

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