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Samstag, 25 Juni 2022
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Neue Wege der Bürgerbeteiligung

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OTH startet Forschungsprojekt SmartLand

Durch die Landschaft gehen und diese auf dem Smartphone durch Augmented Reality ganz einfach umgestalten oder bequem vom Wohnzimmertisch aus Planungen von Architekten hautnah erleben – so soll aktive Bürgerbeteiligung bei der Ländlichen Entwicklung zukünftig aussehen. Dafür starteten die OTH Amberg-Weiden und das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz das Forschungsprojekt „SmartLand“. Zu den Projektzielen gehört die Entwicklung einer mobilen Applikation für Bürgerbeteiligungen in Verfahren der Ländlichen Entwicklung Bayerns. „Mit der App ‚Die Landentwickler‘ erleichtern wir es Bürgerinnen und Bürgern, sich aktiv an der smarten Landentwicklung und -planung zu beteiligen“, so Prof. Dr. Ulf Kreuziger, Projektleiter an der OTH Amberg-Weiden. Dafür nutzt die App georeferenzierende, das heißt lagemäßig exakte, Augmented Reality sowie Diminished Reality. „Diminished Reality ist sozusagen das Gegenteil von Augmented Reality, hier werden Objekte nicht virtuell hinzugefügt, sondern entfernt“, erläutert Prof. Kreuziger.

Entwurf der App „Die Landentwickler“: Mit der Funktion „Werden Sie jetzt Gestalter und Entwickler“ können NutzerInnen ihre Umwelt aktiv umgestalten. Grafik/Foto: OTH / Sonja Wiesel

Die Landentwickler-App

Besonderes Highlight der App ist die Funktion „Werden Sie jetzt Gestalter und Entwickler!“. Über diese können Nutzer vor Ort und in Echtzeit – mit Hilfe der Kamerafunktion des Smartphones – ein neu zu gestaltendes Areal oder Objekt auf dem Display sehen, Distanz- und Flächenmessungen durchführen, vorgegebene 3D-Modelle (z.B. Gebäude-, Vegetation-, Infrastruktur- und Ausstattungselemente) einfügen und deren Größe den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Außerdem können Arbeitsergebnisse direkt über Social Media oder weitere Kommunikationskanäle mit anderen Nutzern oder der kommunalen Verwaltung sowie beteiligten Fachbehörden geteilt werden. „In der ersten Projektstufe, die kürzlich startete, wollen wir es ermöglichen, die Detailplanungen der Architekten und Landschaftsplaner zu Gebäuden und Freiflächengestaltungen daheim auf dem Ess- oder Wohnzimmertisch erlebbar zu machen,“ sagt Prof. Kreuziger und fügt an „Die nächste Stufe ist dann der Einsatz in einem konkreten Projektgebiet.“

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