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Freitag, 27 Januar 2023
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Postbauer-Heng feiert Jubiläum

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Die Zeit war reif für den Zusammenschluss

Es war zwar keine reine „Liebesheirat“, sondern eher eine Mischung aus Vernunft- und Zwangsehe, als sich am 1. April 1971 die beiden Gemeinden Postbauer und Heng im Rahmen der Gebietsreform zusammenschlossen. Doch genau dieser freiwillige Akt vor genau 50 Jahren war Grundlage für die heutige Attraktivität der Marktgemeinde Postbauer-Heng im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt. Die Namensfindung war einfach – es wurde der Doppelname Postbauer-Heng gewählt, da beide Gemeinden eine nahezu identische Einwohnerzahl aufwiesen.

„Es war der richtige Schritt, zusammen zu gehen“, bestärkte Bürgermeister Horst Kratzer die Entscheidung von damals bei einer Feierstunde zum Jubiläum. „Ein halbes Jahrhundert voller Tatkraft und positiver Entwicklungen liegt hinter uns. Die Marktgemeinde ist prächtig aufgestellt, verfügt nicht nur über eine hervorragende Infrastruktur, sondern auch über eine optimale Verkehrsanbindung“. Besonders zu erwähnen ist natürlich auch das reichhaltige Angebot im Bereich Soziales, Kinderbetreuung, medizinische Versorgung und Vereinsleben, hob Kratzer hervor. Dank des Engagements und Weitblicks vieler engagierter Bürger und politisch Verantwortlicher konnte im Lauf der Zeit viel Positives auf die Beine gestellt werden. Nicht umsonst ist der 8.000 Einwohner starke Markt Postbauer-Heng bekannt als Wachstumsgemeinde im sogenannten Speckgürtel der Metropolregion zwischen Neumarkt und Nürnberg.

Horst Kratzer (Bürgermeister von Postbauer- Heng seit 30.04.2008)

Seit 50 Jahren vereint

Am 4. April 1971 wurde Hans Bradl zum 1. Bürgermeister von Postbauer-Heng gewählt. Pavelsbach schloss sich der Gemeinde zum 1. April 1975 an. Beim jeweiligen Zusammenschluss hatte Postbauer 1.426, Heng 1.390 und Pavelsbach 588 Einwohner. Eine Gedenktafel erinnert heute an die Fusion der drei Gemeinden. In den darauffolgenden Jahren verzeichnete die neugebildete Gemeinde ein enormes Wachstum. Im Jahr 1974 folgte auch die Anfertigung eines Gemeindewappens – ein schwarzes Tatzenkreuz über blauem Schildfuß in Silber, dessen Arme mit je einem goldenen Lilienstengel belegt sind. Dieses Hoheitszeichen hängt nun im 2. Stock des Rathauses.

Am 17. September 2005 übergab der damalige bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein die Markterhebungsurkunde an die Gemeinde Postbauer-Heng. Den Festakt vor dem Rathaus verfolgten zahlreiche Bürger und Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, den Kirchen und Behörden. Für die passende musikalische Begleitung sorgten die drei regionalen Blaskapellen.

„Die Herausforderungen der Zukunft liegen vor allem in den Schwerpunkten Wohnen, Mobilität und Ökologie“, betont Horst Kratzer, „daher lässt sich der Markt Postbauer-Heng derzeit unter den Gesichtspunkten der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) zertifizieren“.

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