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Samstag, 25 Juni 2022
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8. Kastler Kunsttage im Steinstadel

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Vier Künstler zeigen ihre Werke – auch offene Ateliers finden wieder statt

Zum achten Mal steigen heuer im Herbst die Kastler Kunsttage. Zu sehen sind im Steinstadel an drei Wochenenden ab 26. September Bilder von Alexandra Hiltl aus Neumarkt und von Marion Trapp aus Waischenfeld sowie Objekte von Joachim Tschacher aus Mainburg und von Stefan Stock aus Kastl.

In ihren Bildern hält Alexandra Hiltl menschliche Figuren in zeichnerischer und malerischer Leichtigkeit sowohl im kleinen wie im großen Format auf Papier und Leinwand in einer Mischtechnik aus Tusche, Kohle, Kreide und Pigmenten fest. Hiltl arbeitet mit Aktmodellen und reagiert subtil auf die Natürlichkeit des bloßen Körpers. In ihrem Oeuvre finden sich zudem Bilder von Badenden, Blumenstücke und Stadtansichten, allesamt durch fließende Farben atmosphärisch von der Realität entrückt.

Boote spielen im Werk von Joachim Tschacher eine wichtige Rolle. Seine „Bootschaft“ ist 7,50 Meter lang, gebaut aus Bambusholz. Handgeschöpftes Papier aus Weizenstroh bildet die charakteristische Haut des Kunstwerks. Immer schon habe ihn das Thema Boot fasziniert, sagt der Künstler. Weil es die Menschen seit Urzeiten begleitet, für manche sogar Lebensraum ist. So etwa in fernöstlichen Ländern, in denen Menschen auf Booten geboren werden und auf Booten sterben.

Marion Trapp bezeichnet sich selbst als „Farbliebende“. Ohne sich auf einen Stil festzulegen, arbeitet sie mit Öl- und Acrylfarben sowie anderen Materialien. „Ich vertraue auf mein Bauchgefühl und experimentiere ständig“, sagt die Künstlerin. „Ohne Skizze, nur aus meiner Stimmung und aus meinem Gefühl heraus, entstehen dynamische Kunstwerke, die immer einen Teil von mir beinhalten. Es ist ein magischer Moment für mich, eine weiße Leinwand mit Farbe zu bedienen und zu sehen und zu fühlen was das Bild mit mir macht und was es von mir will.“

Stefan Stock kreiert seine Objekte und Lampen aus Fundstücken: Die Werke erinnern an industrielle Apparaturen. Sie blinken und erklingen bei Berührung, daher gilt hier: berühren und Schalter betätigen ist erlaubt. Seit 1998 verleiht er in seiner Werkstatt gefundenen Gegenständen einen neuen Kontext. Die „Zutaten“ findet er auf Schrottplätzen, bei Altwarenhändlern oder auf dem Recyclinghof. Diese Fundstücke zerlegt er in Einzelteile zerlegt „rekombiniert“ sie. Dabei entstehen Objekte, die ihren Sinn im Gegensinn und in der Freiheit vom üblichen Gebrauchszweck haben.

Wegen Corona startet die Ausstellung im Steinstadel in Kastl, Brauhausgasse 1, in diesem Jahr ohne Vernissage. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 26./27. September, jeweils 14 bis 18 Uhr; Samstag und Sonntag, 3./4. Oktober, jeweils 14 bis 18 Uhr, und Samstag und Sonntag, 10/11. Oktober, jeweils 11 bis 18 Uhr. Während der Ausstellung finden auch wieder offene Ateliers statt.

Mehr Info: www.kastler-kunsttage.de

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