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Mittwoch, 19 Juni 2024
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„In der Regel positive Resonanzen“

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Impfzentrum in Berg-Loderbach schließt zum Jahreswechsel

In Bayern übernehmen ab dem 1. Januar 2023 die Arztpraxen und die Apotheken die Corona-Schutzimpfungen – deshalb werden die Impfzentren zum Jahreswechsel geschlossen, darunter auch die vom Klinikum Neumarkt betriebene Einrichtung in Berg-Loderbach. Innerhalb von zwei Jahren wurden allein durch diesen Betreiber an unterschiedlichen Standorten stationär und mobil 162.000 Impfungen durchgeführt. Jeder Landkreisbürger wurde somit theoretisch mindestens einmal im Neumarkter Impfzentrum geimpft.

v.l. Stellvertreterin Ingrid Maschek, Klinikumsvorstand René Klinger, Verwaltungsleiter Impfzentrum Norbert Wegerer. Foto: Franka Struve/Klinikum Neumarkt

Anfang Dezember 2020 begann das Kernteam um Verwaltungsleiter Norbert Wegerer mit dem Aufbau des Teams zur sicheren Durchführung der gesamten Impfprozesse. Bereits am 15. Dezember 2020 konnte das Team in einem vom Landkreis zur Verfügung gestellten funktionsfähigen Impfzentrum im Gewerbepark Loderbach einziehen, erstellt und koordiniert durch die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt. Nach Erhalt der ersten Impfdosen begannen am 27. Dezember 2020 die ersten mobilen Impfungen in den Senioreneinrichtungen im Landkreis Neumarkt. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen wurden die Kapazitäten des Impfzentrums stetig an den Bedarf angepasst. Zu Hochzeiten der Impfnachfrage wurden bis zu vier stationäre Standorte sowie drei mobile Teams vom Klinikum Neumarkt betrieben. Dazu zählte neben dem Impfzentrum Berg-Loderbach auch die ehemalige Diskothek Nachtschicht und das Kinderimpfzentrum im Klinikum. Die Synergieeffekte zwischen Impfzentrum und Klinikum erwiesen sich laut den Organisatoren als vorteilhaft, da das Impfzentrum auf bestehende Strukturen, Ressourcen und das Fachwissen des Klinikums zurückgreifen konnte. Viele ehemalige Ärzte aus dem Klinikum und niedergelassene Kollegen aus dem Landkreis Neumarkt konnten als Impfärzte gewonnen werden.

Landrat Willibald Gailler fasste zusammen: „Die Resonanzen waren in der Regel positiv.“ Dass es manchmal zu langen Wartezeiten kam, läge in der Natur der Sache. Er unterstrich die große Leistung und lobte die perfekte Abwicklung, die er auch bei seinen eigenen Impfungen erfahren durfte. Und er fügte hinzu, dass der Betrieb des Impfzentrums eine wirtschaftlich lukrative Betätigung gewesen sei und sich für das Klinikum ein positiver finanzieller Beitrag ergäbe. Dank ging an Verwaltungsleiter Norbert Wegerer, Stellvertreterin Ingrid Maschek, den ärztlichen Leiter Dr. Rüdiger Schmiedl, seinen Stellvertreter Dr. Harel Seidenwerg sowie an das gesamte Impfteam. Als kleines Dankeschön gab es dafür aus den Händen des Klinikumsvorstands René Klinger Gutscheine für das Neumarkter Schlossbad.

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