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Freitag, 12 April 2024
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Gartentipps für die kalte Jahreszeit

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Was man in den Wintermonaten so alles tun kann…

Die Witterung lädt uns derzeit nicht wirklich in den Garten ein. Bei solch ungemütlichen Verhältnissen hält man sich lieber in der warmen Stube auf. Sobald die Sonne hervorkommt, wird der Hobbygärtner jedoch kribbelig und sucht nach Betätigung im Freien. Der Winter ist dabei eigentlich die Zeit zum Erholen – Mensch und Natur brauchen die Ruhe.

Draußen im Garten stehen vielleicht noch die letzten Gemüsekulturen wie Grünkohl oder Rosenkohl. Auf den Beeten bleiben sie am frischesten. Lediglich ein ständiger Wechsel zwischen Frieren und Auftauen setzt ihnen stärker zu.

Die Ruhezeit eignet sich gut, um Pläne für das neue Gartenjahr zu schmieden. Dies gilt für Überlegungen, welche Veränderungen auf den Beeten anstehen oder auch für den Anbauplan für den Gemüsegarten. Hier sollte man darauf achten, dass nicht jedes Jahr die gleichen Kulturen auf den Beeten zu stehen kommen, weil sonst empfindliche Pflanzen wie z.B. Petersilie Probleme haben. Es ist auf die Zugehörigkeit der Pflanzen zu den jeweiligen Pflanzenfamilien zu achten, sonst kann man eventuell Nachbauprobleme bekommen. Ein weiteres Kriterium für den Anbauplan ist die Nährstoffversorgung der Beete. Nicht alle Kulturen vertragen die Versorgung mit frischem Mist. Deshalb hat sich ein Turnus von drei bis vier Jahren bewährt. Starkzehrer wie Tomaten, Zucchini, Kartoffeln, Kürbis oder die Kopfkohlarten vertragen frisch gedüngte Beete. Im zweiten Jahr folgen mit einer leichten Kompostgabe die sogenannten mittelstark zehrenden Pflanzen wie Gurken, Fenchel, Kohlrabi oder Möhren. Im dritten Jahr können ohne zusätzliche Düngergabe die Schwachzehrer wie Salate, Radieschen, Feldsalat angebaut werden. Wer einen ausreichend großen Garten hat, kann im vierten Jahr den Boden ruhen lassen und auf der Fläche eine Gründüngungsmischung aussäen.

Eine gute Planung des Gemüsebeetes im Vorfeld trägt zu einem gesunden Wachstum der Kulturen bei. Fotos: Sachgebiet für Gartenkultur, Landespflege und Umweltbildung, Landratsamt Neumarkt

Bevor die Gartensaison beginnt, ist es ratsam, die Samenvorräte zu überprüfen. Auskunft darüber, ob die Samen noch keimfähig sind, gibt ein einfacher Test. Dazu werden bis zu 10 Samenkörner auf feuchtes Vliespapier gelegt. Nur Partien mit gutem Ergebnis lohnen sich, später ausgesät zu werden. Derzeit bieten die Versandhändler ihre neuen Kataloge an. Diese machen Lust auf das neue Gartenjahr. Wer samenfeste Sorten möchte, die selbst nachziehbar sind, wird auf Angebote aus dem Biobereich zurückgreifen.

Wer Obstgehölze im Frühjahr veredeln möchte, sollte jetzt die Edelreiser schneiden. Darunter versteht man gesunde, kräftige einjährige Triebe von ausgewählten Sorten. Die Reiser werden etikettiert und am besten an einem schattigen Platz im Garten komplett eingegraben. Dort ist es dunkel, kalt und feucht – also ideal zur Aufbewahrung bis zum April, wo dann die Veredelungen vorgenommen werden.

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