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Mittwoch, 28 September 2022
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Erfreuliche Tendenz bei der Verkehrsstatistik

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Polizei vermeldet Rückgang bei Unfällen

Auch heuer zog die Polizeiinspektion Neumarkt wieder Bilanz und gab detaillierte Informationen zur Verkehrsstatistik für das abgelaufene Jahr bekannt. Die gute Nachricht vorweg – im Zuständigkeitsbereich der PI Neumarkt krachte es weniger. Insgesamt wurden 2.148 Verkehrsunfälle registriert. Im Jahr 2019 waren es noch 2.528.

Trotz des Anstiegs an Unfällen mit Personenschaden wurden im Jahr 2020 bei Verkehrsunfällen deutlich weniger Verkehrsteilnehmer verletzt als in den Vorjahren.  Mit 428 Verletzten wird damit der niedrigste Stand seit Beginn der letzten zwei Jahrzehnte registriert. Es gab 333 Leicht- und 95 Schwerverletzte. Ein Verkehrsteilnehmer starb.

Mehr Radlfahrer

Laut Polizeidirektor Michael Danninger hat sich in Folge der Corona-Pandemie auch das Verhalten der Verkehrsteilnehmer zum Teil grundlegend geändert. Diese Veränderungen spiegeln sich auch in der Unfallstatistik wider. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Freude am Radeln neu entdeckt, daher gab es einen Anstieg an Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Radfahrenden. Die Zahl hat sich von 104 im Jahr 2019 auf 131 im Jahr 2020 erhöht. Auf diese „Risiko“-Gruppe werden die Ordnungshüter wohl in Zukunft ein besonderes Augenmerk legen. Durch verstärkte Kontrolltätigkeit soll versucht werden, dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken. „Ebenso müssen die polizeiliche Präsenz und Kontrolltätigkeit in anderen Bereichen, etwa bei der Überwachung des motorisierten Zweiradverkehrs und bei Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen, beibehalten werden, um weiter eine rückläufige Tendenz des Unfallgeschehens zu sichern“, betont Dienststellenleiter Danninger.

Kein Kavaliersdelikt ist das „unerlaubte Entfernen vom Unfallort“. Die Zahl der Unfallflüchtigen ist 2020 im Gegensatz zum Vorjahr zwar von 382 auf 314 Delikte gesunken, bei der Aufklärungsquote ist jedoch noch jede Menge Luft nach oben. Insgesamt zweihundert Mal tappten die Ordnungshüter nämlich im Dunkeln, lediglich 114 Mal wurde ein Täter ermittelt. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei die Bevölkerung eindringlich um Mithilfe. Vor allem auf Parkplätzen wachsam sein und Beobachtungen melden.

Ein Mensch gilt als schwer verletzt, wenn er durch einen Verkehrsunfall eine Verletzung erlitten hat, die einen stationären Krankenhausaufenthalt von wenigstens 24 Stunden erforderlich macht.

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