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Freitag, 19 April 2024
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CSU Velburg empfängt Markus Söder

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Der Ministerpräsident im Dialog mit dem Mittelstand

Am vergangenen Freitagabend wurde die Atech-Halle in Velburg zum Schauplatz des alljährlichen CSU-Neujahrsempfangs, welcher mit einer Dreiviertelstunde Verspätung seines Hauptakteurs, Dr. Markus Söder, begann. Der Ministerpräsident hatte sich nämlich im Vorfeld ausführlich Zeit für den Meinungsaustausch mit Vertretern des regionalen Handwerks genommen. „Wer glaubt, nur mit Großstädten Politik machen zu können, liegt falsch. Ohne ländlichen Raum und den Einsatz mittelständischer Betriebe hat nicht nur Bayern, sondern auch Deutschland keine Zukunft“, so sein Grundtenor.

„Velburg ist eine Reise wert“

Die offizielle Begrüßung des Abends übernahm Rainer Götz. Im Anschluss überließ der CSU-Stadtverbandsvorsitzende das Rednerpult dem Ersten Bürgermeister der Stadt Velburg, Christian Schmid. „Liebe Vereine, Handwerker und Landwirte – wir brauchen euch mehr denn je“ rief dieser der applaudierenden Menge mit Enthusiasmus zu. Dann nutzte das Stadtoberhaupt das Podium, um für die Flächengemeinde Velburg zu werben. Die Region sei äußerst attraktiv, biete eine Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten und sei darüber hinaus nicht nur subjektiv gesehen eine der schönsten Regionen im Freistaat.

Kritik an der Ampel

In seiner Festrede traf Ministerpräsident Söder dann den Nerv des Publikums. Pointierte Anekdoten, welche oft die enge Freundschaft zu Finanzminister Albert Füracker betonen, und die gewohnte harsche Kritik an der Ampel-Regierung wechselten sich ab. Bürgergeld, Genderwahn, Fußball, Neuwahlen, Länderfinanzausgleich und natürlich die „Hass-Liebe“ zwischen Franken und der Oberpfalz sind Themen, die nicht nur in Festzelten gut ankommen. Der Ministerpräsident weiß genau, wie Rhetorik funktioniert und wie man Massen begeistert. Angesichts der globalen Herausforderungen solle man laut Söder nicht automatisch in Pessimismus verfallen. Trotz aller Widrigkeiten gehe es Bayern wirtschaftlich gut, aber man müsse der AfD konsequent die Stirn bieten. Zum Schluss gab’s noch eine Botschaft an alle, welche die christlich geprägte Kultur in Deutschland ablehnen: „Wenn Du ein Problem mit dem Kreuz hast, musst Du Weihnachten halt durcharbeiten – denn dann gibt es für dich auch keine Feiertage.“ Für die musikalische Unterhaltung der rund 700 Gäste sorgte neben dem „Duo Bröslschmarrn“ auch die Stadtkapelle Velburg.

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